Aktuelles aus Stadt und den Gemeinden im Kreis Offenbach
Fotogalerie

Hier klicken für eine Diashow. Zum Start dieser Diashow können Sie auch auf ein beliebiges Foto klicken.
Ausstellung von Katja Gieseler und Sandra Homberg
Veröffentlicht: 19/06/2012 von Kreisstadt Dietzenbach
» Gemeinden im Blickpunkt
»» Dietzenbach
Zwei Künstlerinnen stellen im Rathaus aus
Sie sind Künstlerinnen, die sich in ihrer Gegensätzlichkeit vereint sehen: die beiden Dietzenbacherinnen Katja Gieseler und Sandra Homberg zeigen im Rathaus der Kreisstadt (Europaplatz 1) eine Ausstellung mit Beispielen ihres künstlerischen Schaffens. Ungefähr 40 Bilder in Acryl und Aquarell sind zu betrachten und dabei kann der Betrachter sowohl der Harmonie, als auch den reizvolle Gegensätzen nachspüren.
Die beiden Künstlerinnen Katja Gieseler und Sandra Homberg verbindet seit mehreren Jahren eine kreative Freundschaft, die nicht selten in große schöpferische Kraft mündet. Mit ihren Werken möchten sie dem Betrachter einen Gedankenanstoß geben. „Dazu ist unsere gemeinsame Ausstellung besonders geeignet“, kündigen sie an. Konzipiert haben sie ihre Schau als Galerie der Gegensätzlichkeiten, in der reizbar-abstrakte Kunst auf abstrakt-Gegenständliches trifft. Emotionalität ist beim Betrachten nicht nur erlaubt, sondern geradezu gewünscht. „Unsere Kunst ist lebensbejahend und positiv“, stellen sie fest.
Katja Gieseler
„Mit der Farbe als Medium kann ich meine Wahrnehmungen des Alltags und meine Empfindungen am besten ausdrücken.“
In den Bildern Gieselers zeigt sich immer ihr schöpferisches Ringen, das den Betrachter in einen freilassenden Prozess mitnimmt; es geht um Farbverläufe, Kompositionen und reine Malkonzepte, die geschickt Assoziationen zu realen Gegenständen oder Thematiken ermöglichen. Katja Gieseler hat unter anderem bei Jelena Hild und Uschi Heusel gelernt und stellte in den vergangenen Jahren mehrfach in Irland, Offenbach, Obertshausen und regelmäßig in ihrer Heimatstadt Dietzenbach aus. „Ich freue mich nun sehr über die Gelegenheit, meine Bilder in der Region zeigen zu können, in der ich lebe und arbeite“, sagt sie.
Die Werke Gieselers widmen sich dabei hauptsächlich intensiven Farbkompositionen, die unterschiedliche Themen in Variationen durcharbeiten. Wichtig ist der Malerin die Reduktion auf einige wenige Farbflächen pro Bild. „In der künstlerischen Auseinandersetzung habe ich meinen eigenen Weg gefunden, der mich vom Gegenständlichen weg und zur konkreten Farbe hin geführt hat“, erzählt die 1967 geborene Künstlerin, die im Arbeiten mit den Händen von Jugend an ein probates Ausdrucksmittel sieht.
Sandra Homberg
Weniger das Abstrakte, als eher die Darstellung von Räumlichkeit und Körperlichkeit, immer in Bezug zur Farbe, haben Sandra Homberg von jung an gefesselt. „Dies drückt sich durchgehend in meinem beruflichen und kreativen Werdegang aus“, sagt die 1962 geborene Künstlerin. Homberg lernte schon zu Schulzeiten diverse Zeichen- und Maltechniken und erweiterte ihre Schaffensmöglichkeiten während eines Architekturstudiums um Kenntnisse in Perspektive, Farbenlehre, Plastik und räumlicher Darstellung.
Vor allem dem Aktzeichen hatte sie sich lange Zeit verschrieben, in Einzelseminaren setzte sie sich mit der Darstellung von Menschen, aber auch von Architektur und Landschaft auseinander. „Immer wieder ist die Beschäftigung mit Plastizität und die Wirkung von Farben, Licht und Schatten, räumlicher Tiefe und Kontrasten Bestandteil meiner Werke“, sagt die diplomierte Architektin.
Über die Malerei hinaus wagte sie sich auch an die kreativen Prozesse der Bildhauerei und des plastischen Gestaltens. Sandra Homberg lernte unter anderem bei Bernd Fischer und Nino Pezzella an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und verfügt über eine Ausbildung als Ausdrucksmalleiterin. Verblüffend für den Betrachter ihrer Werke ist vor allem die Vielseitigkeit. „Ich arbeite mit Acryl- und Aquarellfarben, aber auch mit Stiften, Kohle und Tusche auf Leinwand, Papier oder Pappe.
Die Veranstaltungsdaten im Überblick
Termine: Die Vernissage ist am Dienstag, 26. Juni, um 18.30 Uhr
Bis Freitag, 17. August, sind Kunstinteressierte eingeladen, zu den Öffnungszeiten im Rathaus:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 9 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und Mittwoch und Freitag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr




