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Jahreshauptversammlung der Schützen
Veröffentlicht: 14/01/2013 von Schützengesellschaft 1961 Neu-Isenburg e. V.
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„Dunkel wars im Schützenbau, den Schützen wurd es langsam mau, es gab auch keinen für das Amt vom Präsident, ist das für die SGNI etwa das End?“ So reimte Pressereferent Gräber ironisch am Beginn der Jahreshauptversammlung, die pünktlich um 15.05 Uhr durch Yvonne Lammersdorf eröffnet wurde. Sie übergab nach einigen Formalien rasch an den Vizepräsidenten Jürgen Lang, der als Sitzungsleiter gewählt wurde, ebenso Schriftführer Patrick Hildebrand als Protokoller.
Lang dankte Lammersdorf für 14 Jahre erfolgreiche Leitung. Das Protokoll der letzten JHV wurde einstimmig genehmigt, dann Bericht der Präsidentin, Sportleiter mit Ehrung der Vereinsmeister sowie Berichte über Erfolge im Kreis, Gau, Land und Bund. Erfreulich ist aus dem Bericht des Bogenreferenten Peter Kunzmann zu entnehmen, dass bei den Bogenschützen zur Zeit 10 Schüler trainieren. Das macht Hoffnung auf die Zusammenarbeit mit Schulen. In der Bogenklasse wäre das Team der SGNI sportlich in der 2. Bundesliga geblieben, aber dadurch, das SV Darmstadt von der 1. in die 2. Liga abstieg, verdrängten sie die SGNI in die Hessenliga.
Die Anträge zum Thema Wahlen und Amtszeiten Vorstandsmitglieder, Beendigung der Mitgliedschaft sowie Waffeneintragung Vereinswaffen auf bis zu drei Vorstandsmitgliedern ging mit der nötigen Mehrheit durch. Hingegen wurde der Antrag auf Anforderung eines polizeilichen Führungszeugnisses für 18 Jahre alte Neumitglieder abgelehnt. Gerhard H. Gräber beantragte eine Sitzungsunterbrechung, da er diese Auflage für eminent wichtig hielt und dies auch in einer emotionalen Rede begründete. Schließlich erklärte Jürgen Lang, dass der Vorstand von der bisherigen „Kann“-Regelung auf eine grundsätzliche „machen wir auf jeden Fall“-Regelung ausweichen würde. Damit konnten beide Seiten leben und der Sicherheit ist genüge getan.
Dann kam die mit Spannung erwartete Frage: Wer wird Präsident? Auf Nachfrage meldete sich Gräber und sagte, er hätte zwei Kandidaten vorschlagen wollen. Leider habe der eine auch in diesem Jahr erneut gekniffen, der andere sei auch nicht da, habe aber nach längerem Gespräch mit Lammersdorf und ihm unter der Voraussetzung, dass er erst nach der Kampagne, nur für ein Jahr und mit Hilfe aller rechnen dürfe, bereit wäre: Unser Prinz, der Vereinswaffenwart, Jörg Fitzthum, der auf dem Senatorenball Präsenz zeigen musste!
Weitere Vorschläge gab es nicht, in geheimer Wahl erhielt der Kandidat 34 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme bei 5 Enthaltungen (40 Stimmberechtigte waren an Deck, ein Rekord für JHVs und ein Zeichen dafür, dass man wusste, dass es ernst ist). Die Kandidatur und die Annahme im Falle der Wahl lagen schriftlich vor, man kann sagen: Wir haben einen neuen Präsidenten in der SGNI!! Danach gab Jürgen Lang noch Termine bekannt: Beim Königschießen Ehrung für langjährige Mitglieder, darunter Ludi Berdel für 50 Jahre SGNI, Rathausstürme in Dreieich und in Neu-Isenburg, am 16.2. Wintergrillen und am 6.4. Bogengrillen (wobei hier nicht, wie nachgefragt, ein Bogenschütze gegrillt wird, es ist die Freilandbogensaisoneröffnung).
Weiterhin beschlossen wurde die Erneuerung der Küche sowie der Stromverteilung (nicht jeder fand es gut, dass es überall finster war), der Ankauf eines Jungschützenluftgewehres und die Eigenzahlung von Meisterschaftsteilnahmegebühren, wenn es über drei hinausgeht ohne Aufsichtsteilnahme). Um 16.55 Uhr schloss Vize Jürgen Lang eine gut besuchte und erfolgreiche JHV in dem Wissen, dass die SGNI-Mitglieder ein Jahr Zeit haben, um einen Nachfolger für Jörg Fitzthum zu finden, der kategorisch eine weitere Amtzeit aus beruflichen Gründen ausschloss.




