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Elph-Cellisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Seligenstadt

Elph-Cellisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Seligenstadt

Veröffentlicht: 20/11/2017 von Seligenstädter Klosterkonzerte

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An der Schwelle zur Adventszeit bieten die Seligenstädter Klosterkonzerte ein besonderes, besinnliches Musikereignis an. Erwartet werden am Freitag, 1. Dezember, um 20 Uhr die Elph-Cellisten aus Hamburg. Die 11 Cellisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters nehmen dazu auf einem großen Podium im Halbkreis Platz. Wegen des damit verbundenen Platzbedarfs ist die Wahl auf St. Marien (Steinweg 25) gefalllen, verbunden dort mit guter Sicht von allen Seiten für die Besucher auf ansteigenden Stuhlreihen.

Der Cellist Julius Klengel (1859-1933) hat 1920 mit einem Hymnus für zwölf Celli den Grundstock zu einer neuen Ensemble-Gattung gelegt, mit der Gründung der Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nahm die Entwicklung zusehends Fahrt auf.

Das renommierte NDR Sinfonieorchester, das schon seit Jahren zu den bedeutendsten deutschen Sinfonieorchestern zählt, bespielt seit Anfang 2017 die neue Hamburger Elb-philharmonie als Residenzorchester, fortan unter dem Namen NDR Elbphilharmonie Orchester. Die Cellisten dieses Orchesters werden von vielen Kennern, nicht zuletzt von den Dirigenten, zu den 'besten Cellogruppen' weltweit gezählt.

Einen unverwechselbaren Charakter verleiht darüber hinaus dem Konzert ein Musikinstru-ment, das als eines der ältesten der Menschheit angesehen wird, die Harfe. Mit ihr kommt die junge Französin Anaëlle Tourret nach Seligenstadt. Nach dem Erwerb des Bachelors an der Pariser Sorbonne studierte sie an der Hamburger Musikhochschule bei Xavier de Maistre. Der Gewinn von namhaften Wettbewerben und Auftritte mit renommierten Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester kennzeichnen ein steilen Karriereverlauf der Soloharfenistin des Pariser Orchesters Prométhée.

Zum Auftakt erklingt von Engelbert Humperdinck der „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“, gefolgt vom „Concerto per la harpa“ B-Dur von Georg Friedrich Händel. Für elf Celli und Harfe bearbeitet hat Friedmann Dreßler von Peter I. Tschaikowsky die Suite aus dem Ballett „Der Nussknacker“ op.71a.

Aus „A Ceremony of carols“ für gemischten Chor und Harfe (Violoncelli und Harfe) von Benjamin Britten kommen „That yonge child” – “Balulalow “ und “Interlude für Harfe solo“ zu Gehör, eingefasst in vier Choräle von Johann Sebastian Bach in einer Fassung für vier Violoncelli. Arturo Marquez ist ein mexikanischer Komponist (*1950), der musikalische Elemente seiner Heimat in seine Kompositionen einbringt. Von ihm wird „Danzon Nr.2“ (Kubanischer Tanz) zu hören sein. Der argentinische Komponist Ariel Ramírez (1921 – 2010) interessierte sich besonders für die für die indianische und kreolische Volksmusik seines Heimatlandes. Von ihm steht «La Peregrinación» (Die Wallfahrt) auf dem Programm. Zum Abschluss erklingen Weihnachtliche Preziosen, u.a. von Johnny Marks, Leroy Anderson und Irving Berlin.

Karten: € 20,- / Schüler, Lehrlinge, Studenten, Schwerbehinderte (m/w): € 13,. E-Mail: info @klosterkonzerte-seligenstadt. de | Telefon: 06182- 25323 In der Tourist-Info am Markt und in den Buchhandlungen „der buchladen“ und „geschichten*reich“. In Hainstadt: Bücherstube Klingler und an der Abendkasse.

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