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Gute Vorsätze - Schwachsinn oder wichtiges Ritual?

von www.Familien-Blickpunkt.de am 05/08/2020 - 19:06 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Die Klassiker sind: Gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, sportlicher werden oder auch mehr Sinn für Sparsamkeit entwickeln. Doch was soll das alles? Bringt uns das weiter oder ist das mit den guten Vorsätzen totaler Blödsinn?

Wir meinen, allein der gute Wille ist schon viel wert. Eingefahrene Angewohnheiten aufzubrechen ist jedoch schwierig. Rauchen ist eine Sucht. Sport ist anstrengend. Ungesundes Essen ist verlockend.

Meine beste Freundin, hat sich letztes Sylvester fest vorgenommen mit dem Rauchen aufzuhören. Punkt 24 Uhr hat sie zum letzten Mal an ihrer Zigarette gezogen und die Kippe danach auf der Straße zertreten. „So, das war es“, meinte sie, „ich bin fertig mit den Kippen, von nun an lebe ich gesund.“ Gehalten hat der gute Vorsatz, der aufmerksame Leser ahnt es bereits, nicht sehr lang. Schon nach drei Wochen hing meine Freundin wieder an der sprichwörtlichen Nadel. Erklärung ihrerseits: “Das mit den Vorsätzen ist doch eh Quatsch und irgendwann höre ich sowieso mit dem Rauchen auf.“

Was sagt man dazu? Werden die guten Vorsätze durch derartige Beispiele ad absurdum geführt oder gehört meine Freundin einfach nur zur Fraktion rückradlos? Experten sind sich einig. Neue Lebensweisen werden erst nach ca. 6 Wochen zur Angewohnheit. Diese Zeit sollte man demnach mindestens durchhalten, wenn man versucht sich etwas entweder an- oder abzugewöhnen. Vielleicht hätte meine Freundin nach 6 Wochen rauchfreier Zeit endgültig von den Glimmstängeln gelassen.

Wie auch immer, wir sind wir uns einig. Die guten Vorsätze sind ebenso wie alle anderen Ziele, die man sich im Leben setzt, wichtig. Die persönliche Motivation des Einzelnen kann doch so einiges bewirken. Auch wenn die Wenigsten es bis zum bitteren Ende durchziehen, der Anfang ist die doch immer noch die Hälfte des Ganzen.

 



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