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20 Jahre Gaststätte Föhl

Quelle: tripadvisor.de

20 Jahre Gaststätte Föhl

Veröffentlicht: 26/07/2016 von Stadt Neu-Isenburg

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1996, nach langen Verhandlungen mit dem Ehepaar Werner und Ingeborg Stahl, die das Lokal 34 Jahre geführt hatten, übernahmen Ulrike Wipfler und Uwe Vollmershausen die Gaststätte "Apfelwein-Föhl". Den Namen, der von dem Vor-vor Besitzer Wilhelm Föhl stammt, behielten sie bei. Nach umfangreichen Renovierungs-und Sanierungsarbeiten wurde im Juni 1996 neu eröffnet.

Wipfler und Vollmershausen konnten beide schon auf lange Erfahrung in der Gastronomie zurückblicken. U.Wipfler hatte bereits 1978 ein Apfelweinlokal in Hanau-Mittelbuchen, die "Krone". Dort wurde schon damals Live Musik gespielt.

Im gleichen Jahr begann U.Vollmershausen seine Gastrolaufbahn in Frankfurt Sachsenhausen im "Hard Rock Nr.1", eine der ersten Gaststätten, in der Musikvideos gezeigt wurden.

Bevor die beiden ihre erste gemeinsame Gaststätte eröffneten, waren beide in Frankfurt sehr erfolgreich tätig. Ulrike Wipfler führte viele Jahre das "Lobster" in der Wallstraße in Sachsenhausen, das unter ihrer Leitung weit über Frankfurts Grenzen hinaus bekannt wurde. Uwe Vollmershausen eröffnete 1985 die "Frankfurt Music-Hall", die er bis 1994 betrieb, wo zahllose international bekannte und berühmte Bands und Künstler aufgetreten sind.

1994 eröffneten die beiden dann ihr erstes gemeinsames Lokal, das "Viva Mexico" auf der Rothschildallee, eines der ersten mexikanischen Restaurants in Frankfurt.

1996 nun der "Föhl": Ulrike Wipfler, verantwortlich für die Küche, ließ als erstes die Fritteuse entfernen, dann wurde die vorher riesige Speisekarte entschlackt. Es wurden die hessischen Klassiker wie Rippchen, Haspel, grüne Soße, Handkäsʻ auf der Karte belassen und regionale Gerichte modernisiert, z.B. gebackene Blutwurst mit Ingwerkompott und Rösti oder Wipflers Kreation "Dreikäsehoch".

Außerdem wurde eine wöchentlich wechselnde Karte mit saisonalen Gerichten eingeführt. So gibt es je nach Jahreszeit Pfifferlinge, Spargel, Muscheln, Grünkohl mit Mettenden oder die sehr beliebte knusperige Bauernente mit hausgemachtem Rotkohl und zum Jahresausklang die Gans. Und für die Damen ganzjährig Salate mit saisonalen Zutaten wie Ziegenkäse, Garnelen oder Maultaschenstreifen. Auch Vegetarier finden leckere Varianten.

In dem romantischen Innenhof ist Ulrike Wipflers Handschrift nicht zu übersehen, so blüht hier immer alles in harmonisch aufeinander abgestimmten Farben und die Pflanzen sind immer schön.

Vor dem Haus gibt es Sitzplätze mit Blick auf Neu-Isenburgs schönsten Platz, den alten Marktplatz. Die Keimzelle von Neu Isenburg: hier stand früher das alte Rathaus der Hugenotten. Und hier befindet sich auch heute noch die Marktplatzkirche, Neu Isenburgs älteste Gemeinde, gegründet von den vor Verfolgung geflüchteten Hugenotten.

Uwe Vollmershausen ist für die Getränke und das Personal zuständig. Es ist nun wirklich ein Glücksfall, dass Andreas Stein immer noch für uns arbeitet, hat er doch schon bei dem Vorbesitzer Stahl gelernt und ist nun tatsächlich fast 30 Jahre im Föhl tätig. Jeder, der ihn kennt, mag ihn.

Tatsächlich versuchen wir, den "Föhl" wie einen Familienbetrieb zu führen, was nicht immer leicht ist. Es scheint aber doch zu gelingen, da die meisten Mitarbeiter weit über 10 Jahre bei "Föhl" beschäftigt sind.

Hier ist natürlich Moha herauszuheben, der für alle Damen ein bis zwei Küsschen übrig hat. Er hatte auch schon einen eigenen Zeitungsartikel, Überschrift: "Der Möglichmacher".

Zu uns kam sogar schon Michael Gorbatschow. Wir dachten zuerst an einen Scherz oder einen Doppelgänger, aber nein, Gorbi war bei uns zu Gast und hat sich sehr wohl geföhlt.

Bleibt zu erwähnen, dass es natürlich einen guten Schoppen gibt und dass Uwe Vollmershausen eine sehr schöne Karte deutscher Weine zusammengestellt hat.

So bleibt zu hoffen, dass wir noch eine Weile gesund bleiben und weiterhin mit viel Freude und Engagement unsere Gäste bewirten können, getreu unserem Motto: FÖHL DICH WOHL

www.familien-blickpunkt.de

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