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Chancenlos bei den Thuringia Bulls

Chancenlos bei den Thuringia Bulls

Veröffentlicht: 26/10/2015 von Mainhatten Skywheelers

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Die Mainhatten Skywheelers kehrten am Sonntagabend ohne Punkte von ihrem Gastspiel bei den RSB Thuringia Bulls nach Hessen zurück. Beim Vizemeister der letzten Saison hatten Dogan, Brießmann und Co. nicht den Hauch einer Chance und unterlagen den Gastgebern verdient mit 28:109 (12:50).

Standen die Vorzeichen nach einer verspäteten Abfahrt in Frankfurt aufgrund einer entladenen Autobatterie schon schlecht, erfüllte sich das Omen in Elxleben bereits nach den ersten Minuten der Partie. Mit acht Spielern in Thüringen angereist, darunter Spielertrainer Sebastian Spitznagel und ein angeschlagener Markus Gmeinwieser, mussten die Mainstädter die individuelle Klasse des Gegners früh akzeptieren.

Bereits nach vier gespielten Minuten stand es 11:2 für den Vizemeister, der nicht nur einen starken Aleksiandr Halouski (40 Punkte, 90% Trefferquote) in seinen Reihen hatte, sondern auch nach den ersten zehn Minuten mit 28:8 in Führung lag. Ein starkes Auftreten der Hausherren, das sich im zweiten Viertel nahtlos fortsetzte (4:22).

Die Messe für die Gäste aus der Bankenmetropole war zu diesem Zeitpunkt schon längst gelesen, so gelang es den Skywheelers in keiner Phase der Partie, die aggressive Verteidigung der Bulls zu durchdringen, was sich u. a. an 29 Ballverlusten (Elxleben: 3) am Ende des Matchs ablesen lässt. Schafften es die Frankfurter dennoch vor des Gegners Korb in Erscheinung zu treten, wurden meist Würfe unter Druck auf die Reuse der Hausherren abgegeben. Konsequenz: eine suboptimale Wurfausbeute von 30% (13 von 42 | Thuringia Bulls 50 von 71, 70%).

Dass es gegen eine Top-Mannschaft wie die Thuringia Bulls schwer werden würde, war den Verantwortlichen schon vor dem Sprungball klar. Dass es nach 40 Minuten dennoch zu einem Waterloo kam, lag an der nicht vorhandenen Grundordnung in der Verteidigung. So erzielten die Bulls sage und schreibe 54 Punkte in der Zone der Frankfurter. Ein Wert, der auch den Coach nach Ende der Partie ein Stück weit mit den Schulter zucken ließ: „Wir haben dem Gegner zu viele einfache Würfe in der Zone erlaubt, obwohl wir ein geschlossenes Defense-Verhalten trainiert haben und auch von der Körpergröße her nicht unbedingt kleiner waren als der Gegner. Wir werden die kommende Woche hart trainieren und gegen den USC München ein anderes Gesicht zeigen. Es muss, um die Hand für mein Team ins Feuer zu legen, immer wieder erwähnt werden, dass wir ein sehr junge Mannschaft sind, die aus solchen Niederlagen lernt und ihre Lehren zieht.“

Scorer: Diedrich, T. (12), Diedrich, S. (8), Brießmann (4), Nikolaus (2), Spitz (2), Dogan, Spitznagel, Gmeinwieser.

Viertelergebnisse: 8:28 | 4:22 | 6:28 | 10:31

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