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„Das Wasser ist wärmer als die Luft“: erfolgreiches Anschwimmen im Schultheisweiher

v.l.n.r. Alexa Ortwein, Sergej Justus und Catrina Macpherson nach dem Anschwimmen. Foto: Stadt Offenbach/georg-foto.de

„Das Wasser ist wärmer als die Luft“: erfolgreiches Anschwimmen im Schultheisweiher

Veröffentlicht: 10/05/2019 von Stadt Offenbach

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Nur rund 6 Grad Außentemperatur warm beziehungsweise kalt war es am vergangenen Sonntag, 5.Mai. Ideal, um es sich zuhause gemütlich zu machen oder, so wie Alexa Ortwein und Catrina Macpherson vom Wassersportverein 1923 Offenbach e.V., genau richtig, ein paar Runden im Schultheisweiher zu ziehen. Schließlich hat McPherson 2019 beim Ice Swimming German Open in Veitsbronn teilgenommen. Gemeinsam mit Sergej Justus, für den Badesee zuständiger Fachreferent bei der Unteren Wasserbehörde, stürzten sich alle beherzt ins kühle Nass. Immerhin 13 Grad warm war das Wasser. „Die Wasserqualität ist gut“, befand Justus nach dem Baden, „und es hat großen Spaß gemacht.“

Noch hatten die Drei den See mehr oder weniger exklusiv, aber wenn die Temperaturen stimmen, gehört der Schultheisweiher nicht mehr nur den dort lebenden Tieren allein. Darüber, dass Mensch und Tier den See und das gesamte Naturschutzgebiet verträglich miteinander nutzen, wacht das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz im gesetzlichen Auftrag der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Wasserbehörde. Die Mitarbeiter achten auf Wasserqualität, haben die Tier- und Vogelpopulationen im Blick und registrieren Veränderungen im Gebiet. Damit überhaupt dort gebadet werden kann, müssen strenge Vorgaben der Oberen Behörden erfüllt sein.

Dazu gehört gegebenenfalls auch eine Einschränkung der Nutzung für die Badegäste sowie die Angelsportvereine. Denn damit sich der See von neuen Einflüssen wie beispielsweise dem seit einigen Jahren dort ansässigen Sumpfkrebsen regenerieren kann, gibt es ein Maßnahmengerüst, das die Aufsichtsbehörden auch streng überwachen: Dazu gehören neben der sogenannten Eisenfällung zur Eindämmung der Blaualgen, die im Vorfeld der Badesaison durchgeführt werden auch die Einschränkung für Angler beziehungsweise zur Entnahme von Wasserpflanzen oder Fischen sowie die Anpflanzung von zusätzlichen Schilfinseln am Badestrand zur Einschränkung der Verschmutzung durch Wasservögel.

Naturschutz und Schutz des Badegewässers genießen dabei absolute Priorität und erfordern daher von allen Beteiligten Rücksicht und Verständnis.

Bis 31. August stehen See und Ufer den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung, danach gehört das Gewässer wieder ausschließlich der Natur.

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