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Ein bisschen feiern ging doch

Ein bisschen feiern ging doch

Veröffentlicht: 20/05/2021 von Stadt Rödermark

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Ein bisschen feiern ging dann doch: Bunte Luftballons wurden im Halbstundentakt gen Himmel geschickt, daran waren Kärtchen mit guten Wünschen gebunden, es gab frisch gebackene Muffins, innen konnte man sich in einem Portraitrahmen mit dem Namensgeber ablichten lassen. Mehr ließ Corona im März auf den Tag genau zehn Jahre nach der Eröffnung des SchillerHauses nicht zu.

„Wir bedauern es sehr, dass wir auf diese Weise ‚feiern‘ müssen, aber wir wollten diesen Tag auf alle Fälle begehen“, sagte Erste Stadträtin und Sozialdezernentin Andrea Schülner bei einem kleinen Jubiläums-Stelldichein vor dem segensreichen Zentrum im und für das Seewaldgebiet, mit dem die Festlichkeiten am Nachmittag begannen. „Aber vielleicht holen wir ein richtiges Fest ja noch nach.“

Bürgermeister Jörg Rotter sprach von einer Erfolgsgeschichte, die auch kreisweit große Beachtung gefunden habe. „Wir werden für das SchillerHaus immer wieder gelobt.“ Rotter würdigte vor allem die beiden Ehrengäste, die dafür verantwortlich waren: Alt-Bürgermeister Roland Kern und Makbule Firat, lange Jahre die Leiterin des SchillerHauses, die aus gesundheitlichen Gründen im vorletzten Jahr aufhören musste und ihrer Nachfolgerin Antje Treichler „große Fußstapfen hinterlassen“ habe.

Seit seiner Eröffnung im März 2011 steht das SchillerHaus allen Menschen im Seewald-Gebiet, aber auch den übrigen Rödermärkerinnen und Rödermärkern für Beratungen, Treffs, Informationsveranstaltungen sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten offen und bietet somit vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe und Begegnungen. Die Angebote wurden von Anfang an kontinuierlich erweitert und an die Bedarfe der Menschen im Quartier angepasst. Zu den regelmäßigen Angeboten gehören offene Treffs für Kinder und Jugendliche, Senioren treffen sich zum Frühstück oder bei Kaffeenachmittagen. Hinzu kommen vielfältige interkulturelle und frauenspezifische Angebote wie Frauendisco, Café-Treff, Koordinationstreffen mit den Integrationslotsinnen und die Wanderküche. Einige denken auch wehmütig an die Ü-50-Discos zurück. Im Jahr 2017 wurde das SchillerHaus in das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ aufgenommen. Dadurch konnte insbesondere die Familienbildung verstärkt gefördert werden.

In der besonderen Situation seit Beginn der Pandemie hat das Team um Antje Treichler neue Ideen entwickelt. Unter anderem gibt es ein abwechslungsreiches Social-Media-Angebot der Jugendabteilung. Für die Frauen fand in den Sommermonaten ein wöchentlicher Frauenspaziergang statt. „Ich freue mich, dass wir auch in diesen Zeiten die Anwohnerinnen und Anwohner so gut erreichen können“, sagt Erste Stadträtin Schülner.

Wer sich die Höhepunkte der letzten zehn Jahre noch einmal bildlich vor Augen führen möchte, kann dies in einer Online-Fotogalerie tun. Dort sind aus jedem Jahr Fotos eingestellt, die einen guten Einblick in die Vielfalt der Aktivitäten im SchillerHaus geben und den ein oder anderen in Erinnerungen schwelgen lassen könnten. „Die Sammlung der Fotos macht nochmal die Bedeutung des SchillerHauses für Rödermark deutlich“, so Schülner.

 

www.familien-blickpunkt.de

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