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Einzelhandel kennt keine Grenzen

Einzelhandel kennt keine Grenzen

Veröffentlicht: 17/04/2014 von Stadt Rödermark

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Wie kann ein mittelständischer Facheinzelhandelsbetrieb vom wachsenden Internetgeschäft profitieren, ohne einen eigenen Webshop anbieten zu müssen? Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung „E-Commerce für den Handel“ im Parkhotel Rödermark, zu der der Handelsverband Südhessen gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern der drei Städte Rödermark, Dietzenbach und Rodgau interessierte Fachhändler und Dienstleister aus allen drei Kommunen eingeladen hatte.

Beim Tourauftakt der „E-Commerce Roadshow“ des Handelsverbands Hessen-Süd konnten sich rund 40 Teilnehmer über die Möglichkeiten und Chancen des Online-Handels sowie die Faktoren für einen erfolgreichen Einstieg informieren. Wie Silvio Zeizinger, Geschäftsführer des Handelsverbands Hessen-Süd, in seinem Impulsvortrag gleich zu Beginn deutlich machte, kommt der mittelständische Einzelhandel angesichts der enormen Zuwachsraten im Internethandel mittelfristig nicht daran vorbei, sich und seine Angebote auch selbst im Netz zu präsentieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Wie dies konkret aussehen könnte, skizzierte Erik Meierhoff vom Onlinemarktplatz Rakuten Deutschland. Das Unternehmen bietet Händlern Lösungsmöglichkeiten, wie sie ihr Geschäft im E-Commerce weiterentwickeln können und auf dem „globalen Marktplatz“ präsent sind, ohne gleich selbst mit einem Webshop im Netz aktiv sein zu müssen.

Till Andriessen, Leiter der Wirtschaftsförderung Rödermark, freute sich gleich zweimal. „Auf der einen Seite haben wir in Kooperation mit dem Handelsverband interessierten Händlern aus unseren Städten einen Einblick auf den „virtuellen Marktplatz Internet“ gegeben, auf der anderen Seite freue ich mich, dass es gelungen ist, mit den Kollegen Bernhard Schanze, Leiter der Wirtschaftsförderung Rodgau, und Michael Krtsch, Leiter der Wirtschaftsförderung Dietzenbach, eine gemeinsame Veranstaltung für den Einzelhandel der drei Städte umzusetzen.“ Alle drei Wirtschaftsförderer sind der Meinung, dass im harten Wettbewerb des Einzelhandels dauerhaft nur diejenigen Händler überleben werden, die „offline“ und „online“ präsent und innovativen Lösungen gegenüber aufgeschlossen sind.

Die Einzelhändler, Händler und Handwerker zogen ebenfalls ein positives Resümee. So konnten nicht nur wertvolle Informationen für die weitere Geschäftsentwicklung mit nach Hause genommen werden, es fand auch ein intensiver fachlicher und persönlicher Gedankenaustausch unter Berufskolleginnen und -kollegen aus den drei benachbarten Städten statt.

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