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Erste mobile Impfungen beim Türkisch-islamischen Kulturverein

Erste mobile Impfungen beim Türkisch-islamischen Kulturverein Quelle: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Erste mobile Impfungen beim Türkisch-islamischen Kulturverein

Veröffentlicht: 15/05/2021 von Stadt Offenbach

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Als Testlauf in den Vorbereitungen für die mobilen Impfungen in Offenbach fanden am Montag, 10. Mai, erste Impfungen beim Türkisch-Islamischen Kulturverein in der Bleichstraße statt. Das mobile Team des Offenbacher Impfzentrums konnte dort 9 Gemeindemitgliedern mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech impfen, die sich dafür angemeldet hatten. Die Impfberechtigten waren über 60 Jahre alt und gehören der aktuell freigegebenen Priorisierungsgruppe 3 an. Wie Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke mitteilte, war das Angebot auf großes Interesse der Gemeinde gestoßen: „Wir haben für die Gemeindemitglieder bereits vor gut einer Woche eine sehr erfolgreiche Aktion mit Schnelltests während des Ramadans durchgeführt. Dort war man von unserer Idee, später auch mit mobilen Impfteams zu kommen, sofort begeistert und der Gemeindevorstand hat auch diese Aktion tatkräftig unterstützt. Mit den Erfahrungen von jetzt werden wir nun die weiteren Vorbereitungen treffen, damit wir sehr bald nach Aufhebung der Impfreihenfolge ähnliche Angebote in ganz Offenbach machen können.“ Geplant sind, so Schwenke weiter, mobile Impfungen in Einrichtungen und an unterschiedlichen Standorten im Offenbacher Stadtgebiet.

Gesundheitsdezernentin Sabine Groß äußerte nach der Aktion ihre Erwartung, dass mit den angekündigten größeren Impfstoffmengen spätestens im Juni die Impfreihenfolge in Hessen vollständig aufgehoben wird. „Wir freuen uns auf den Tag, ab dem sich alle Menschen ab 16 Jahren impfen lassen können. Wir müssen die Impfquote schnell deutlich erhöhen, damit wir die Pandemie zurückdrängen können und in Offenbach die anhaltend hohe Inzidenz wieder sinkt. Von der Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen, hängt es maßgeblich ab, wie schnell die Einschränkungen für die Kindertagesstätten und Schulen, für Wirtschaft und Kultur und für alle anderen Bereiche unseres Lebens in der Stadt wieder gelockert werden können. Wir alle wünschen uns eine baldige Rückkehr zur Normalität und mit jeder Impfung kommen wir diesem Ziel etwas näher.“

Nachdem die Ständige Impfkommission entschieden hat, dass die Impfreihenfolge für den Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson zwar aufgehoben wird, dieser jedoch nur für Menschen über 60 Jahre empfohlen wird, bereitet sich das Offenbacher Impfzentrum darauf vor, für die mobilen Impfungen ab spätestens Juni auch Biontech einzusetzen. Zur Anwendung kommen diejenigen Impfstoffe, die jeweils tagesaktuell verfügbar sind. „Wir planen, zunächst gezielt Orte und Einrichtungen anzufahren, die den Offenbacherinnen und Offenbachern aus ihrem Alltag heraus bekannt und vertraut sind“, erläuterte Groß. „Ich denke da an die Stadtteilbüros ebenso wie an religiöse Gemeinden oder soziale Einrichtungen und Vereine. Dort können wir auf die bestehenden organisatorischen Strukturen zurückgreifen. Das ist sehr wichtig, da wir so über die Einrichtungen direkt die Mitglieder informieren und über die Vorteile einer Impfung aufklären können. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Menschen auch die zweite Impfung wahrnehmen, damit der vollständige Schutz vor dem Corona-Virus gewährleistet ist.“ Denkbar seien künftig aber auch Impfungen zum Beispiel auf Supermarkt-Parkplätzen: „Wir planen in unterschiedliche Richtungen, wollen aber aufgrund der weiter noch beschränkten Impfstoffmengen Schritt für Schritt vorgehen, um keine Erwartungen zu enttäuschen“, so Schwenke und Groß.

 

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