Aktuelles aus Stadt und den Gemeinden im Kreis Offenbach


Fotogalerie

Hitzewarnung für Offenbach

Hitzewarnung für Offenbach

Veröffentlicht: 23/07/2018 von Stadt Offenbach

» Gemeinden im Blickpunkt
»» Offenbach am Main
» Kreis Offenbach

Auch in diesem Sommer gibt der Deutsche Wetterdienst aus Offenbach Hitzewarnungen heraus. Mit Hilfe der WarnWetter-App kann sich jeder darüber informieren lassen. Die große Hitze kann bei Mensch, Tier und Pflanze zu gesundheitlichen Schäden führen. Durch rechtzeitiges Vorbeugen und richtiges Verhalten können gesundheitliche Schäden vermieden werden.

Das Stadtgesundheitsamt rät ausreichend zu trinken und dabei auch auf eine ausreichende Mineralienzufuhr (Salz) zu achten. Das heißt: Statt natriumarmes Sprudelwasser sollte auf ein mineralreiches Wasser umgestellt werden. Der Salzgehalt kann mit einer Lupe auf dem Kleingedruckten der Sprudelflasche als Natrium und Chlorid abgelesen werden. Der Salzgehalt lässt sich mit einem bisschen Erfahrung auch schmecken. Natürlich ist ebenso Trinkwasser aus der Wasserleitung zur Erfrischung geeignet. Es enthält allerdings kaum Salz. Hier kann eine Prise Salz helfen. Auch durch Knabbern von salzigem Gebäck kann der durch Schwitzen erhöhte Kochsalzbedarf gedeckt werden.

Weiterhin gilt, möglichst körperliche Anstrengung während extremer Hitze und bei Aufenthalt in der Sonne zu vermeiden. Das heißt: Joggen und Fußballspielen sind bei dieser großen Hitze in praller Sonne ungesund.

Wie hält man die Innenräume kühl?

Die heiße Luft bleibt draußen, wenn Betroffene rechtzeitig die Fenster und Vorhänge schließen oder Jalousien, Rollos oder Rollläden herunter lassen. Wohnungen und Arbeitsplätze sollen in den frühen Morgenstunden und in den späten Abendstunden gelüftet werden. Die Quer- oder Stoßlüftung bringt am ehesten Abkühlung und vertreibt die Feuchte. Gelüftet werden soll nur, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Nachts sollte man nur leichte Bekleidung tragen und nur die Bettlaken an Stelle von Decken verwenden.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders gefährdet sind: Säuglinge und Kleinkinder, ferner Menschen über 65 Jahre, Menschen mit körperlichen Erkrankungen, insbesondere mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mit hohem Blutdruck. Bei diesen sollte auch am Tag die Raumtemperatur 26 Grad Celsius nicht übersteigen. Auch sollte bei diesen Personen regelmäßig (mindestens zweimal am Tag) auf Zeichen von Erschöpfung durch Hitze und auf Hitzschlag geachtet werden. Kinder und insbesondere Kleinkinder müssen selbstverständlich noch enger betreut und umsorgt werden. Eine kühle Dusche kann für Abkühlung sorgen.

Was hilft noch?

Um zusätzliche Wärmequellen zu vermeiden, sollten unnötige Beleuchtungen und ungenutzte elektrische Geräte und Netzteile abgeschaltet werden – das spart auch Energie. Mobile Klimakühlgeräte sind in der Regel nicht zu empfehlen, denn sie verbrauchen 20- bis 50-mal mehr Strom als Ventilatoren und verbreiten gegebenenfalls Keime aus dem Befeuchterwasser, wenn es nicht regelmäßig ausgetauscht wird.

Sonnenschutz

Neben dem Trinken ist auch der Sonnenschutz selbst bei indirekter Sonneneinstrahlung wichtig: Der beste Schutz vor UV-Strahlung ist mit Kleidung zu erreichen. Sonnenbrille und Kopfbedeckung schützen Kopfhaut und Augen. Alle nicht geschützten Hautstellen sollten, bevor es in die Sonne geht, mit einer Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Je heller die Haut ist, desto größer ist die Empfindlichkeit der Haut und desto höher sollte der Lichtschutzfaktor (zum Beispiel 20 bis 30) der Sonnencreme sein. Kinder tragen bei starker Sonneneinstrahlung am besten hautbedeckende, weite, lockere Kleidung. Säuglinge und Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.

www.familien-blickpunkt.de

Bewertungsberichte