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Hohe Beteiligung an Ausbildungsumfrage

Hohe Beteiligung an Ausbildungsumfrage

Veröffentlicht: 19/04/2019 von Stadt Rödermark

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Welche Unternehmen bilden aus oder bieten Praktikumsplätze an? Wer ist bereit, kleinen Schülergruppen anhand einer Betriebsbesichtigung einen Ausbildungsberuf vorzustellen? Diese und weitere Fragen zum Thema Ausbildung in Rödermark wurden in den letzten Wochen von Unternehmen und Stadt nun bereits zum fünften Mal gemeinsam erhoben.

Jugendliche haben immer wieder Probleme, Ausbildungsplätze oder Praktikumsplätze zu finden. Häufig sind sie über das Angebot vor Ort nicht ausreichend informiert. Auf der anderen Seite haben auch die heimischen Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Deshalb initiierte die an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule (NBS) agierende Berufswegebegleiterin der Stadt Rödermark, Nina Till, bereits im Jahr 2014 eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsförderung und der Abteilung Jugend, um diese Daten zu erheben und für beide Zielgruppen nutzbar zu machen.

Im Vergleich zur ersten Befragung hat sich einiges weiterentwickelt. Beispielsweise wurde die Umfrage in den ersten Jahren ausschließlich postalisch verschickt. Mittlerweile haben die Unternehmen die Möglichkeit, die Umfrage mit geringem Zeitaufwand digital auf der Homepage der Wirtschaftsförderung auszufüllen. Dadurch konnte auch die Auswertung stärker automatisiert werden.

Um im Jahr 2019 erneut ein möglichst vollständiges Bild der Ausbildungsplatzsituation zu erhalten, wurde an mehr als 830 Unternehmen ein von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und dem Fachbereich Kinder, Jugend und Senioren der Stadtverwaltung neu aufgelegter Fragebogen verschickt. Erstmals aufgeführt war hier die Frage nach Praktikumsplätzen für Schüler/-innen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Eine hervorragende Rücklaufquote von 15 Prozent ist sowohl für die Stadt als auch die Unternehmen ein Gewinn, denn die Auswertung belegt wieder, dass Rödermark ein vielfältiger Ausbildungsstandort ist und sich die Rödermärker Unternehmen in der Förderung der Nachwuchskräfte vorbildlich engagieren.

Eingebunden in diesen Prozess waren auch dieses Mal Schüler/-innen der NBS. Sie halfen dabei, die Fragebögen zu kuvertieren und auf den Weg zu bringen; denn genau dieser Zielgruppe kommen die Ergebnisse der Erhebung zugute. Weiter arbeitet die Berufswegebegleiterin regelmäßig mit den Auswertungsdaten und konnte vielen Jugendlichen freie Ausbildungs- und Praktikumsstellen anbieten und auch vermitteln. 58 Betriebe, die sich beteiligt haben, bilden zum Jahr 2019 aus, wovon aktuell 31 der Unternehmen noch freie Ausbildungsstellen haben. 47 Unternehmen bieten Praktikumsplätze für das 3-wöchige Betriebspraktikum im Herbst an (12 Plätze für Schüler/-innen mit besonderem Unterstützungsbedarf) , 21 Unternehmen haben noch Plätze für das Jahrespraktikum der Fachoberschule und 24 Betriebe sind bereit, einer kleinen Schülergruppe anhand einer Betriebsbesichtigung einen Ausbildungsberuf vorzustellen.

Die Berufswegebegleitung ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Rödermark mit dem Kreis Offenbach und der NBS. Berufswegebegleiterin Nina Till ist an der NBS unter der Telefonnummer 06074 886236 zu erreichen. Zudem bietet sie jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr im SchillerHaus (Schillerstraße 17 in Urberach) eine Sprechstunde für Jugendliche und junge Erwachsene an.

Die Wirtschaftsförderung bedankt sich herzlichen bei allen Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben!

www.familien-blickpunkt.de

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