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Interkulturelle Wochen von 1. September bis 31. Oktober

Interkulturelle Wochen von 1. September bis 31. Oktober

Veröffentlicht: 10/08/2016 von Stadt Dreieich

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Dreieich. Auch in diesem Jahr werden in Dreieich und anderen Städten des Kreises Offenbach vom 1. September bis 31. Oktober wieder Interkulturellen Wochen veranstaltet - in diesem Jahr unter dem bundesweiten Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“

Seit 40 Jahren gibt es sie: Die Interkulturelle Wochen - unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Immer orientiert an der Vielfalt in dieser Gesellschaft - Ziel war und ist es, gelebte Vielfalt der Einfalt entgegenzusetzen.

Globalisierung, zunehmende Migration und zurzeit besonders die großen Flüchtlingsbewegungen stellen unsere Gesellschaft vor immer wieder neue Herausforderungen. Damit einhergehende Fragen müssen ernst genommen werden, um der in Deutschland in den letzten Jahren gewachsenen Willkommenskultur Tragfähigkeit zu verleihen.

In rund 500 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland werden die Interkulturellen Wochen mittlerweile mit mehr als 4.500 Veranstaltungen begangen.

Dreieich beteiligt sich bereits zum 12. Mal an den jährlichen Interkulturellen Wochen. Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches, interessantes Programm, das verschiedene Institutionen und Vereine unter Koordination des Integrationsbüros organisiert haben.

Die Idee der Interkulturellen Wochen ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie, die mittlerweile von Kommunen, Integrationsbeauftragten, Wohlfahrtsverbänden, Ausländerbeiräten, Migranten-Organisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen wird.

Es geht darum, in dieser Zeit das Miteinander der Kulturen und Religionen in den Fokus zu rücken, auch wenn - wie alle Institutionen immer wieder betonen - die interkulturelle Arbeit längst gelebter Alltag ist.

Ein zentrales Anliegen der Initiative ist es, sowohl durch Information als auch durch persönliche Kontakte und Gespräche ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen zwischen MigrantInnen und der Mehrheitsgesellschaft beizutragen.

Die Stadt Dreieich setzt die Vielfalt der interkulturellen Gesellschaft in Deutschland und auch in Dreieich mit all ihren Anforderungen und Verpflichtungen den Bestrebungen nach einer vermeintlich homogenen Einheit entgegen. Karin Scholl: „Der Dialog in den Interkulturellen Wochen - in Veranstaltungen mit kulturellen, politischen und interreligiösen Aspekten, ist fester Bestandteil einer gelungenen Integration vor Ort.“

„Ich freue mich, dass die Interkulturellen Wochen 2016 wieder stattfinden werden, nachdem wir sie im vergangen Jahr schweren Herzens absagen mussten. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit viel Engagement an den Interkulturellen Wochen beteiligen“, so Bürgermeister Dieter Zimmer.

Menschen aus 112 Nationen sind Dreieicher. Der Ausländerteil beträgt rund 13 Prozent, wobei die Zahl der eingebürgerten Deutschen mit Migrationshintergrund hier noch nicht berücksichtigt ist. Schätzungen gehen dahin, dass der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund incl. der Eingebürgerten doppelt so hoch ist.

Die Interkulturellen Wochen haben das Ziel

• eine Plattform für die öffentliche Diskussion integrationsrelevanter Fragestellungen zu bieten,

• den diversen Gruppen, Vereinen und Institutionen eine Möglichkeit zu bieten, sich und ihre Arbeit vorzustellen und mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen,

• in Institutionen und Gruppen das Zusammenleben und -arbeiten zum Thema zu machen,

• Vorurteile abzubauen, Stereotypen zu überwinden – aber auch Grenzen des Miteinanders zuerkennen,

• die Vernetzung und Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Gruppen, Organisationen, Gemeinden und Vereinen zu unterstützen.

Das Programm kann auch der Homepage der Stadt Dreieich http://www.dreieich.de/c857/default.html eingesehen werden.

Nähere Informationen erteilt Karin Scholl, Leiterin des Integrationsbüros, Tel.: 06103/601282, E-mail:[email protected]

www.familien-blickpunkt.de

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