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Jetzt geht es im Halbfinale zuerst nach Osnabrück

Jetzt geht es im Halbfinale zuerst nach Osnabrück

Veröffentlicht: 18/04/2013 von Rhein-Main Baskets

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„Den grandiosen Sieg in Halle haben wir noch nicht richtig realisiert.“ Dieser Satz von Svenja Greunke beschreibt am besten, wie das alles in Hofheim und Langen erst langsam begriffen wurde. Mit dem Erreichen des Halbfinales haben die wenigsten gerechnet. Aber inzwischen sind in beiden Rhein-Main-Städten alle wach geworden. „Die Mädels haben etwas Großartiges vollbracht,“ ist Rhein-Main-Vorsitzende Silke Dietrich sehr stolz.

Am Sonntag um 18.30 Uhr erfolgt in Osnabrück der Anpfiff des ersten Halbfinalspiels. Es folgen Spiel Nr. 2 am Freitag, den 26.4. um 19.30 Uhr in der Langener Georg-Sehring-Halle und im Falle eines 1:1 das 3. Spiel am Sonntag, den 28.4. erneut in Osnabrück.

Gegen Osnabrück müssen sich die Rhein-Main Baskets auf Jessica Höötmann (190 cm) und Juliane Höhne (189 cm) einstellen. Das sind zwei bärenstarke Centerinnen, gegen die kein leichtes Durchkommen am Korb ist. Dazu kommen die Aufbauspielerin Angela Pace, die Flügel Alison Schwagmeyer und Jasmine Byrd (alle aus USA), die sowohl im letzten und entscheidenden Spiel in Osnabrück gegen Nördlingen als auch während der gesamten Saison den Ton angaben, eindeutig die meiste Spielzeit hatten und absolut eingespielt auftreten. Dieses Team hat „OSC-Geschichte geschrieben“, heißt es in der Osnabrücker Presse.

Dasselbe gilt für das Team der Rhein-Main Baskets jetzt schon. Gegründet wurde die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim vor fünf Jahren, aufgestiegen in die 1. Bundesliga ist sie vor vier Jahren und das Erreichen des DM-Halbfinales ist der absolute Höhepunkt in der jungen Geschichte der Rhein-Main Baskets.

Mehr aufzuweisen hat bisher allerdings der TV Langen. Das Team von Trainer Bernd Sladek wurde 1972 Dritter der deutschen Meisterschaft. Dennoch können die jungen Spielerinnen aus Hofheim und Langen unheimlich stolz sein, auf das, was sie in dieser von Verletzungen geprägten Saison erreicht haben. Ihre Stärke ist ihre Leidenschaft und ihr absoluter Teamgeist in den meisten Spielen gewesen. Das wurde auch beim entscheidenden 72:60 am Sonntag in Halle deutlich.

Coach Steffen Brockmann und sein Team machen jetzt erst mal so weiter wie bisher, analysieren die Gegner-Videos und trainieren. „Wir haben keinen Druck und wissen, dass wir jetzt schon sehr viel erreicht haben.“

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