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Land Hessen stellt eine Million Euro für Arbeitsmarkt und Qualifizierung in Aussicht

Land Hessen stellt eine Million Euro für Arbeitsmarkt und Qualifizierung in Aussicht

Veröffentlicht: 30/12/2020 von Stadt Offenbach

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Über die Ankündigung von Sozialminister Kai Klose, Fördermaßnahmen der MainArbeit auch im Jahr 2021 mit über einer Million Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) zu fördern, konnte sich Sozialdezernentin Sabine Groß in diesen Tagen freuen. Diese Mittel erweitern die Handlungsmöglichkeiten der MainArbeit und ermöglichen vor allem auch, Maßnahmen zu finanzieren, die neue Wege einschlagen und in der Regelfinanzierung aus Bundesmitteln nicht oder nur schwer unterzubringen wären. So wird bereits in 2020 ein bisher sehr erfolgreiches Angebot des Coachings von Familien von bulgarischen Zuwanderern aus den EU- und Landesmitteln finanziert. Die Familien bekommen Hilfestellung bei der Integration, Unterstützung in Erziehungsfragen und werden bei Vermittlung in Arbeit und der Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen gefördert. Damit diese Unterstützung bei den Familien gut ankommt, arbeitet die MainArbeit hier auch mit muttersprachlichen Sozialarbeitern und Beratern.

Auch Angebote zur Teilzeitausbildung, Gruppencoaching und die Entwicklung neuer digitaler Angebote sind Aktivitäten der MainArbeit, die schon bisher ganz oder teilweise mit den Mitteln aus dem Landesprogramm finanziert und nun fortgesetzt werden können.

„Die Hilfe des Landes und der EU bei der Arbeitsförderung der Stadt verbessern die Chancen von Offenbacherinnen und Offenbachern zur Überwindung von Arbeitslosigkeit und zur dauerhaften Integration in Erwerbsarbeit. Das Landesprogramm zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus und schafft Spielräume für innovative Angebote, die sonst nicht finanzierbar wären. Es ist gut, dass das Land die Stadt auch bei der Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit nicht alleine lässt,“ kommentiert Sozialdezernentin Groß. Das Landesprogramm sei stets so etwas wie das „Salz in der Suppe“ der Arbeitsmarktförderung. Es schaffe Spielraum für Innovation und für Angebote, die auf einzelne Zielgruppen, etwa alleinerziehende junge Frauen, zugewanderte Familien und Menschen mit besonderen psychosozialen Förderbedarfen zugeschnitten sind. Viele innovative Angebote hätte die MainArbeit mit der Landesförderung erproben und auf den Weg bringen können. „Diesen Weg können wir nun weitergehen.“

 

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