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Luchs Eddi wieder wohlbehalten im Gehege

Tierpfleger Björn Ludwig mit dem verschlafenen Luchs Eddi

Luchs Eddi wieder wohlbehalten im Gehege

Veröffentlicht: 17/12/2014 von Wildpark "Alte Fasanerie" Hanau/Klein-Auheim

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Im Wildpark „Alte Fasanerie“ Hanau/Klein-Auheim herrscht große Erleichterung. Luchs Eddi ist nach einem eintägigen Ausflug zurück. Am Samstag war das Unglück geschehen. Ein Ast fiel auf den Gehegezaun und beschädigte ihn derart, dass die Luchse nicht mehr sicher eingezäunt waren. Luchs Eddi war es, der als einziger der acht im Wildpark lebenden Luchse die Gelegenheit für einen kleinen Ausflug im Wildpark nutzte. Sein Verschwinden fiel den Mitarbeitern direkt am Sonntag morgen auf. Es begann eine fieberhafte Suche durch dick und dünn. Zwar geht von der scheuen Katze keine Gefahr für Besucher aus, aber das Wildparkteam wollte „seinen“ Luchs zurück.

Die Hoffnung, Eddi noch im Wildpark zu finden wurde immer kleiner, denn die Bruchsteinmauer um den Wildpark stellt für einen klettergewandten Luchs kein Hindernis dar. Doch einer gab die Suche nicht auf. Der erfahrene Tierpfleger Björn Ludwig wollte nicht glauben, dass Eddi nicht mehr da war. „Der Wildpark ist mit über 100 Hektar Größe zu groß, um einen versteckten Luchs mal eben aufzuspüren“, weiß der langjährige Mitarbeiter. „Aber die restlichen Luchse waren weiterhin unruhig und witterten gleichzeitig in eine bestimmte Richtung.“

Diesen Bereich hatte Ludwig jedoch schon mehrmals durchsucht. Er verschob seine Suche immer weiter und spürte den Luchs schließlich nach vielen Stunden auf. „Ein sensationelles Glücksgefühl“, beschreibt Tierfreund Ludwig diesen Moment. Er narkotisierte Eddi und brachte ihn zurück ins Gehege, wo er von den anderen Luchsen mit großem Interesse empfangen wurde. Sowohl Forstamts- und Wildparkleiter Christian Schaefer vom Forstamt Hanau-Wolfgang als auch die Wildbiologin Dr. Marion Ebel, die sich selber viele Stunden an der Suche beteiligt hatte, bedankten sich ausdrücklich bei Björn Ludwig. Durch sein außergewöhnliches Engagement fand diese Geschichte ein glückliches Ende.

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