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Musik kennt keine Grenzen

Musik kennt keine Grenzen

Veröffentlicht: 07/06/2018 von Stadt Offenbach

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Musik aus aller Welt präsentiert das 5. MainWeltmusikfestival am 15.Juni im Innenhof des Büsingpalais, die Route führt von Mexico über Spanien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Mazedonien bis nach Anatolien. Das Festival zeigt das Verbindende und passt daher bestens nach Offenbach, findet auch Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, der gemeinsam mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, ebenfalls Offenbacher, die Schirmherrschaft übernommen hat: „Hier leben Menschen aus mehr als 160 Nationen und unterschiedlichsten Kulturen einvernehmlich zusammen, die Stadt lebt von der Vielfalt und mit dem Festival und dem darauffolgenden Mainuferfest wird das sicht- und erlebbar.“

Ein gelungener Einstieg in das, was die Stadt Offenbach ganzjährig ausmacht: gelebte Vielfalt, 365 Tage im Jahr kompakt am 16. bis 17. Juni im Kulturkarree zusammengefasst. „Diese außergewöhnliche Veranstaltung in Offenbach“, betont auch Regina Preis, Geschäftsführerin der Offenbacher Stadtinformation Gesellschaft (OSG), „die das erste Mal im zeitlichen Zusammenhang mit dem Mainuferfest stattfindet, schlägt inhaltlich einen schönen Bogen zu dem, was sich an den folgenden zwei Tagen auf der Bühne des Büsinghofs abspielt.“ Die OSG unterstützt ebenso wie das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und das Amt für Kultur- und Sportmanagement das Festival.

Bevor am Samstag und Sonntag Tanz- und Folkloregruppen die Bühne bespielen, gehört diese den Künstlern des MainweltMusikfestivals. Hochkarätige Musiker, jeder ein Virtuose seines Fachs, treten auf Einladung des SuArts e.V. dort auf. Der 1996 gegründete Verein versteht sich als interdisziplinäres Laboratorium und tritt für den lebendigen Kulturaustausch im gesamteuropäischen Raum ein. SuArts schöpft aus einem lebendigen Netzwerk und präsentiert auch im fünften Jahr in dem knapp fünfstündigen Programm außergewöhnliche Künstler, deren Wurzeln in Andalusien, Griechenland, Italien oder anderen Regionen der Welt liegen, die jetzt als Vermittler an der Schnittstelle zwischen den Kulturen arbeiten:

Von Mexico nach Anatolien in nur fünf Stunden

Gitarren, Geigen, Trompeten und Sänger: Das sind die Grundzutaten des klassischen Marriachi-Sounds, der ein fester Bestandteil der mexikanischen Volkskultur ist. Unter der Leitung von Rodrigo Vidal bringen „Dos Aguilas“ den authentische originalgetreue Interpretation der Mariachi-Musik in den Innenhof des Büsingpalais, Rhythmus und Energie sind da garantiert.

Die Langhalslaute ist vom Balkan bis Afghanistan verbreitet, aus der Musik der Türkei ist sie kaum wegzudenken: InceSaz verzaubern mit Kemençe, Gitarren, Tanbur und anderen traditionellen Musikinstrumenten, seit 1997 interpretieren sie gemeinsam Lieder aus dem traditionellen türkischen Musikrepertoire.

Für seine Texte lässt sich Christophe Bourdoiseau von verflogenen Geschichten, flüchtigen Liebschaften, vergangenen Freundschaften und ausgegrabenen Erinnerungen an und in Berlin inspirieren. In seinen Konzerten führt der Franzose Christophe Bourdoiseau mit Charme und Humor mit traditionelle Lieder und nimmt so auch das nicht französisch sprechende Publikum mit auf die Reise.

Das „Τrio HELLAS“ wurde aus ausschließlich für das MainWeltmusik Festival gegründet. Es setzt sich aus drei Musikern zusammen, die bereits schon in der Vergangeheit zusammengearbeitet haben: dem aus Marianna Zorba (Gesang) und Emmanuel Manusselis (Gitarre) bestehenden musikalischen Duo „NOTIOS ANEMOS“ und dem Bouzouki-Solisten Athanasios Karatzovalis.

Das Musikalische Duo „NOTIOS ANEMOS“ wurde 2002 in der Stadt Chania auf der Insel Kreta gegründet. Es besteht aus zwei aufstrebenden Künstlern mit langjähriger Erfahrung in Live-Auftritten und in der Musikproduktion, Marianna Zorba (Gesang) und Emmanuel Manusselis (Gitarre). Ihr musikalisches Repertoire umfasst Werke der größten griechischen Komponisten wie Mikis Theodorakis, Manos Chatzidakis, Stavros Xarchakos, Stavros Kougioumtzis, Manos Loizos usw. Ihre Aktivität in musikalischen Kulturen anderer Völker, mit Schwerpunkt der Lateinamerikanischen, verleiht ihren Auftritten einen besonderen Charakter.

„GaMaNia“ ist ein Land, das sich Gabriela und Martin ausgedacht haben, eins das mit Deutschland Gemeinsamkeiten hat und mit allen die deutsch sprechen oder deutsch singen. Jeder der mitspielt oder mitsingt erwirbt dadurch unbürokratisch die Einbürgerung als GaMane. Mehrfache Staatsbürgerschaften sind nicht nur möglich, sondern auch erwünscht. Wie es der Zufall will sind Ga Ma & Ni indische Tonsilben und entsprechen den deutschen Tönen E F & H oder Mi Fa & Ti im Solfeggio.

Laura de la Riva und Robert Angelovski sind zusammen das Projekt Iljada. Die junge Ethno-Fusion Band aus Skopje fängt die Schönheit der mazedonischen Musik ein und bereichert sie mit modernen Ausdrucksmitteln. In Offenbach stellen sie ihr breites Repertoire von rasanten Tänzen über melancholische Balladen in all den faszinierenden Rhythmen unter Beweis.

Der anatolischen Lied- und Dichtkunst widmet sich das Quartett Anatolia. Unter der Leitung von Hasan Yükselir lädt es zur Reise durch traditionelle, anatolische Volksweisen und interpretiert diese neu, mal klassisch, westlich, mal jazzig schwungvoll.

Weil Reisen nur mit Musik und schwungvollen Rythmen nur halb so viel Spaß bereiten, hat sorgt SuArts e.V. mit original zubereiteten Leckereien für ein rundherum sinnenhaftes Vergnügen.

Vorverkauf hat begonnen

Freitag, 15. Juni, ab 18.30 Uhr im Innenhof des Büsingpalais in der Herrnstraße 82. Tickets gibt es im Vorverkauf für 21 Euro, Abendkasse für 27 Euro in der Offenbacher Stadtinformation im Salzgässchen 1 sowie online: www.adticket.de

Mainuferfest am 16. und 17. Juni 2018

Rund 120 Vereine und Initiativen präsentieren sich und ihr Angebot zwischen Büsingpalais und Isenburger Schloss sorgen für ein abwechslungsreiches Sport- und Kulturprogramm sowie Kulinaria. Im Hof des Büsingpalais gibt es ein Bühnenprogramm, dort bringen am Samstagabend die Frankfurter „Gypsys“ aktuelle Chart-Breaker, Soulklassiker und funkelnde Oldies auf die Bühne. Für Jazzfreunde hat der Jazz e.V. im Lilipark auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Programm aus Swing, Bigbandsound und Funk und Fusion zusammengestellt.

www.familien-blickpunkt.de

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