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Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen!

Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen!

Veröffentlicht: 07/12/2018 von Stadt Rödermark

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Die Fahne ist ein Symbol, und sie wird am 25. November, dem internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, an vielen Orten in der ganzen Welt gehisst. Am Freitag setzte auch die Stadt Rödermark wieder ein Zeichen: Vor dem Rathaus in Ober-Roden zog Erster Stadtrat Jörg Rotter im Kreise einer Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung die Fahne der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ mit dem Motto „frei leben – ohne Gewalt“ hoch. Anschließend luden die städtischen Frauenbeauftragten Malvina Schunk und Petra Förster sowie die Integrationsbeauftragte Ulrike Vierheller zu einem kleinen Umtrunk vor dem Rathaus ein, um im Gespräch auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Der Gedenktag ist zurückzuführen auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Schwestern gilt als Symbol für viele Frauen weltweit. 1981 wurde der 25. November zum Internationalen Gedenktag. Seit 1999 ist dieser Tag auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt. Mittlerweile beteiligen sich über 800 Organisationen in 90 verschiedenen Ländern an Aktionen, um Gewalt gegen Frauen zu thematisieren. Mehr als 8.000 Terre-des-Femmes-Fahnen werden weltweit am Gedenktag gehisst. Rödermark ist seit 2002 dabei.

Die diesjährige Kampagne stellt den Schutz von Mädchen in den Fokus. Sie sind es, die in besonderem Maße von Frühehen, Genitalverstümmelung, Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind. Terrre des Femmes fordert Maßnahmen zum Schutz der Mädchen und Gewaltprävention, Aufklärung über die Rechte der Betroffenen und Stärkung von jungen Frauen. Im Rahmen von „Jetzt Mädchen stärken! #esistnichtallesrosarot“ wird Terre des Femmres Forderungen an die Politik stellen, um die Ziele gesetzlich zu untermauern und voranzutreiben. Eine erste Forderung zur Verbesserung des Mädchenschutzes lautet, bundesweit einheitlich alle Vorsorgeuntersuchungen (bekannt als U-Untersuchungen) zur gesetzlichen Pflicht zu erheben.

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