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Neues aus dem Tierreich

Neues aus dem Tierreich

Veröffentlicht: 04/08/2018 von Wildpark Alte Fasanerie Hanau

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1. Worte zum Alter: ein die Lebensdauer begrenzender Faktor ist das Altern, worunter alle physiologische und pathologische Vorgänge zu verstehen sind, die nicht rückgängig gemacht werden können und für den Organismus einen Abstieg bedeuten. Nicht nur beim Menschen sondern auch beim Tier ist das Altern mit tiefgreifenden physiologischen Veränderungen für den ganzen Organismus verbunden. Bei Wildtieren dauert der Zustand meist nur kurze Zeit, da das Einzeltier nicht lange durchhält, wenn es der Nahrungssuche nicht mehr nachgehen kann und vor Feinden nicht mehr schnell genug fliehen kann. Dagegen erreichen Wildtiere in Gefangenschaft oft ein beträchtliches Lebensalter.

Charakteristische Kennzeichen des beginnenden Alters sind das Nachlassen der körperlichen und geistigen Fähigkeit als Folge von im Körper vor sich gehenden Um- und Anlagerungsprozessen sowie eine verringerte Widerstandsfähigkeit gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen. Altersvorgänge sind bei Tier und Mensch am deutlichsten am Nervensystem und den zugehörigen Sinnesorganen zu beobachten. Die Zellen des Nervensystems büßen als erste ihre Regenerationsfähigkeit ein. Auch Herz, Skelett, Muskel zeigen Alterserscheinungen, die im Zusammenwirken früher oder später den Tod des Individuums herbeiführen.

Die Lebensbedingungen, insbesondere die Art des Nahrungserwerbs, das Schutzbedürfnis, die Versorgung der Art u. a. Faktoren spielen für die Lebensdauer die entscheidende Rolle. Haustiere (wie Schwein, Kuh oder Schaf) erreichen kaum das mögliche Alter – meist endet ihr Leben aus wirtschaftlichen Gründen viel früher. Der Tod aus Altersschwäche, der physiologische Tod, kommt selten vor. Wildtiere in Gefangenschaft gehören zu den Luxustieren. Bestmögliche Versorgung, sowohl in medizinischer wie ernährungsphysiologischer Sicht, führt zu einem langen Leben und in der Regel zu einem physiologischen Tod. Leider nicht immer im Sinne unserer Besucher (nach dem Motto: „erlösen sie doch das Tier!“), da manche scheinbar nur topfitte Tiere in Gefangenschaftshaltung beobachten wollen.

In einem Zoo oder Wildpark muss die Betreuung und Versorgung der Tiere aber anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegen wie z. B. bei der Ausübung der Jagd in freier Natur. Solange die Tiere Fressen, Trinken, sich fortbewegen und nach Einschätzung der Pfleger und Ärzte keine großen Schmerzen aushalten müssen, muss es auch zumutbar sein alte Tiere, die sich nicht mehr so schnell fortbewegen können, nicht mehr so gut riechen oder hören können, allgemein mehr ruhen und auch optisch nicht mehr allzu ansprechend aussehen, dem Besucher zu präsentieren. Liebe Parkbesucher, sie können sicher sein – wir, das Pflegepersonal wollen für unsere Tiere immer nur das Beste!

2. Kindersegen: bei unseren Hirschfamilien, egal ob Rot-, Dam- oder Sikawild, hat sich mehrfach Nachwuchs eingestellt. Die Jungtiere sind nicht nur bei der Fütterung gut zu beobachten.

3. Hitze, Hitze und kein Ende: nicht nur unser alter Tundrawolf Scott, auch unsere Elche , vor allem unser alter Elchbulle Dino und Aimee unsere alte Elchkuh leiden unter der großen Sommerhitze. Scott zieht sich in seine Höhle zurück, um den Temperaturen zu entkommen, die Elche suchen schattige Plätze in ihrem großräumigen Gatter auf. Unsere Waschbären verbringen den Tag 20m hoch oben in den Bäumen, da weht ein laues Lüftchen, die Wildschweine suhlen sich im Matsch während Rotwild, Sikawild oder auch unsere Marderhunde ein kühlendes Bad im Teich bevorzugen.

4. 19. August 2018: Unser großes Wald- und Jubiläumsfest startet am 19. August um 12.00 Uhr. Unser Förderverein feiert in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen. Viele Highlights werden den Besuchern geboten – und jeder zahlt an diesem Tag was er möchte und was ihm sein Besuch wert ist.

Wir wünschen viel Freude bei Ihrem Besuch im Park!

www.familien-blickpunkt.de

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