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Pfarrheim St. Cäcilia: Arbeitskreis hat sich konstituiert

Pfarrheim St. Cäcilia: Arbeitskreis hat sich konstituiert

Veröffentlicht: 10/06/2018 von Stadt Heusenstamm

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Wie bereits im Frühjahr dieses Jahres kommuniziert, haben Bürgermeister Halil Öztas und Pfarrer Martin Weber eine gemeinsame Idee entwickelt, wie das Gelände des Pfarrheims St. Cäcilia zukünftig genutzt werden könnte. Die Idee eines Familienzentrums beziehungsweise Mehrgenerationenzentrums wurde der breiten Heusenstammer Bevölkerung bereits in einer Bürgerveranstaltung Anfang Mai vorgestellt – und die Idee wurde durchweg positiv aufgenommen.

Aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger wurde in diesem Zusammenhang auch der Wunsch an die Stadt und die Katholische Kirche herangetragen, einen Arbeitskreis zu gründen. Um die Idee weiterhin positiv wachsen zu lassen und die vorhandenen sowie weiter vorgebrachten Interessen zu bündeln und weiterzuentwickeln, haben sich Bürgermeister Öztas und Pfarrer Weber dazu entschlossen, diesen Arbeitskreis zu gründen. Zwischenzeitlich hat sich der Arbeitskreis, der aus 14 Personen besteht, konstituiert und bereits eine erste Sitzung abgehalten. „Für uns ist es wichtig, eine transparente und ergebnisoffene Entwicklung der Idee unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit sowie Fachkundigen zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Öztas und Pfarrer Weber ergänzt: „Die jahrelange Ungewissheit über das Schicksal des Geländes wird nunmehr hoffentlich zu einem erfreulichen Ergebnis führen, mit dem alle leben können.“ Mitglieder des Arbeitskreises sind: Bürgermeister Halil Öztas, Pfarrer Martin Weber, Marcus Schmitt, Karin Keller, Dr. Roland Krebs, Günther Jakobi, Bernd Brückmann, Prof. Dr. Thomas Horsch, Christiane Knickel, Christina Koberstädt, Jörg Fuhr, Herbert Margraf, Karsten Sigl und Björn Uhl.

In seiner ersten Sitzung hat der Arbeitskreis die Ideen ebenfalls befürwortet und vorgeschlagen, dass die Kirche als Eigentümerin eine Machbarkeitsstudie vorlegen sollte, um weitere Anhaltspunkte für das Funktionieren der Ideen zu erhalten. Die Katholische Kirche wird entsprechend eine solche Studie in Auftrag geben, sobald die Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Sitzung die vorgelegte Magistratsvorlage beschließt, wonach die Ideen ebenfalls begrüßt werden sollen. Nach Vorlage der Machbarkeitsstudie werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hintergrund: Aktuell ist das Verfahren zum geplanten Umbau des Pfarrheims St. Cäcilia zu einem Wohnkomplex von Seiten der Katholischen Kirche angehalten worden, um alternative Überlegungen zu prüfen. Als zusätzliche Variante haben Stadt und Kirche eine gemeinsame Idee zur künftigen Nutzung des Geländes entwickelt: Beide Parteien können sich in einem kommenden Neubau ein „Familienzentrum St. Cäcilia“ mit beispielsweise einer Außenstelle der Schulkindbetreuung Adalbert-Stifter-Schule, einer Kindertagesstätte, einer Seniorenberatung und weiteren Nutzungen vorstellen. Nichts desto trotz soll die ursprüngliche Planung weiter „im Rennen“ bleiben.

www.familien-blickpunkt.de

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