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In Herne gab es Basketball vom allerfeinsten

Anna-Lisa Rexroth erwischte einen „Sahnetag“ in Herne. Foto: Steuer

In Herne gab es Basketball vom allerfeinsten

Veröffentlicht: 01/12/2013 von Rhein-Main Baskets

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An diesem Samstag in Herne begeisterten zwei hervorragende Mannschaften mit einem schnellem und korbreichen Spiel. Dazu kam „die tolle Athmosphäre in der Halle“, war Coach Klaus Mewes hochzufrieden.

Mit einem ausgeglichenen 1.Viertel begann es. Denise Beliveau und Alyssa Karel setzten bei den Rhein-Main Baskets zunächst die Akzente. Sie wurden aber auch durch tolle Assists bedient, vor allem von Nelli Dietrich und Anna-Lisa Rexroth. Bei Herne war Katarina Flasarova (9 Punkte) nicht zu stoppen. Bereits in der 4. Minute hatte Svenja Greunke ihr 2. Foul, wurde aber von Francis Pieczynski gut ersetzt, die sich gleich zweimal am Korb durchsetzte. Und auch Mara Greunke fand gut ins Spiel, erhöhte in der 9. Minute auf 17:22. Doch die Gastgeberinnen konnten in der 10. Minute wieder auf 21:22 verkürzen.

So ging es ins 2. Viertel, in dem zunächst jeder Angriff auf beiden Seiten Treffer brachte. Pia Dietrich mit Dreier und Sprungwurf zum 30:32 (14. Minute), anschließend Anna-Lisa Rexroth zum 32:34. Doch für Herne hatte Hannah Tuomi einen Lauf. Nach dem 42:41, erzielt durch Alyssa Karel nach Assist von Francis Pieczynski, konnten sich die sich die Gastgeberinnen in den letzten drei Minuten der 1. Hälfte nach Fehlern der Baskets blitzschnell auf 51:41 absetzen.

So ging es ins 3. Viertel und blieb bis zum 62:52 (25. Min.) auch so. Herne konterte jeden Rhein-Main-Treffer. Doch dann arbeiteten sich die Rhein-Main Baskets heran, in der Defense dank Ganzfeldverteidigung, in der Offense dank Treffern von Svenja Greunke und Alyssa Karel und klugem Spiel des Teams bis auf 62:61 heran und gingen mit Dreier der im Angriff überragenden Anna-Lisa Rexroth mit 65:68 in Führung. Sie legte gleich noch mal nach 65:70. Mit 14:33 und herausragender Trefferquote hatten die Rhein-Main Baskets das 3. Viertel für sich entschieden.

Und im 4. Viertel ließen sie die Herner lange Zeit nicht mehr rankommen, obwohl diese in der Defense noch deutlich zulegten. Mit „großer Aufstellung“ (Svenja Greunke, Francis Pieczynski und Denise Beliveau) wurden die Rebounds gesichert. Anna Lisa Rexroth erhöhte mit ihrem 4. Dreier auf 70:81 (34. Min.), Svenja Greunke gab noch einmal alles trotz ihrer Foulbelastung. Auch Pia Dietrich, die im 3. Viertel einen fremden Finger im Auge hatte, konnte wieder eingesetzt werden.

Doch Herne gab auch nach dem 80:89 drei Minuten vor Schluss nicht auf. Im Gegenteil brachte Flasarova sie noch einmal per Dreier auf 83:89 heran, ehe Anna-Lisa Rexroth und kurz darauf Pia Dietrich noch drei Rhein-Main-Freiwürfe versenkten. Mit einem Dreier konnte Minja Terzic noch auf den 88:92-Schlussstand verkürzen.

Trainer Klaus Mewes: „Wir wollten hohes Tempo gehen, damit 2-Meter-Frau Lisa Koop und deren Größenvorteile aus dem Spiel nehmen. Gegen sie hat vor allem Denise Beliveau auch eine sehr gute Defense-Leistung gezeigt. Dass Herne das hohe Tempo mitging, hat das Spiel insgesamt zu einem schönen Spiel gemacht, das wir dann sicher auch aufgrund unserer fast 65-prozentigen Trefferquote, vor allem im 3. Viertel, gewonnen haben.“

Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Pia Dietrich (6, 1 Dreier, 2 Assists), Anna-Lisa Rexroth (24, 4 Dreier, 2 Reb., 2 Assists), Nelli Dietrich (4, 2 Reb., 4 Assists), Francis Pieczynski (9, 4 Reb., 2 Ass., 1 Block), Denise Beliveau (17, 5 Reb.), Svenja Greunke (11, 6 Reb.), Mara Greunke (2), Alyssa Karel (19, 5 Reb., 3 Ass., 1 Block).

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