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Pia Dietrich mit „Weckruf“ vor der Halbzeit

Foto Peter Voeth: Pia Dietrich mit viel Selbstvertrauen

Pia Dietrich mit „Weckruf“ vor der Halbzeit

Veröffentlicht: 12/01/2014 von Rhein-Main Baskets

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Die Rhein-Main Baskets eröffneten die Rückrunde gegen evo Oberhausen mit einem 77:70-Sieg nach Verlängerung, an den in der ersten Halbzeit niemand so recht glauben konnte. Allzu fahrlässig wurden im Angriff die Bälle verspielt (elf Ballverluste in Halbzeit 1) und anschließend bei Schnellangriffen der Gäste hinterhergelaufen. Nach der guten Vorbereitung, die das Team von Headcoach Klaus Mewes seit 30. Dezember hinter sich hatte, hatten die rund 500 Zuschauer in Langens Georg-Sehring-Halle mehr erwartet.

Bis auf 14 Punkte (20:34) war der Gäste-Vorsprung in der 17. Minute angewachsen. Mit ihren beiden neuen Amerikanerinnen, der ehemaligen Baskets-Spielerin Alissa „Cissy“ Pierce sowie Centerin Monique Reid sowie den nicht weniger selbstbewußt und mit harter Defense agierenden Birte Thimm sowie Aufbauspielerin Lea Mersch zogen die Gäste unaufhaltsam davon.

Ein erstes Aufbäumen zeigten Alyssa Karel zum 26:36 (19. Min.) und danach Pia Dietrich, die mit zwei Freiwürfen zunächst auf 28:36 und im letzten Angriff vor der Halbzeitpause mit einem spektakulären Dreier zum 31:38 verkürzten. Zuvor hatte sich auch Baskets-Neuzugang Lauren Oosdyke mit stabilem Spiel in Offense und Defense gut eingeführt, hatte allerdings Francis Pieczynski signalis betrat ein völlig neu eingestelltesiert, dass ihre seit Wochen vorhandenen Rückenprobleme ein Weiterspielen nicht möglich machten. Wie gut, dass die Rhein-Main Baskets ihren Kader in der Weihnachtspause um Lauren Oosdyke ergänzt hatten.

Nach dem „hallo-wach-Dreier“ von Pia Dietrich, der Jüngsten im Rhein-Main-Team, und nach einer angemessenen Pausenansprache durch Coach Mewes zeigte das Rhein-Main-Team nach dem Seitenwechsel, dass es ich auf die harte Gangart der Gäste eingestellt hatte, nun ebenfalls davon profitierten wollte, dass die Schiedsrichter an diesem Abend so manchen Körperkontakt ohne Foulpfiff durchgehen ließen. Svenja Greunke eröffnete die Aufholjagd zum 33:40. Es folgten schnell Körbe durch Denise Beliveau (35:40), Anna-Lisa Rexroth (37:40), Alyssa Karel (39:40). Denise Beliveau holte die erste Rhein-Main-Führung (41:40), und Lauren Oosdyke legte nach Gegenkorb von Birte Thimm erneut zum 43:42 vor. Das Spiel war in der 27. Minute wieder offen.

Bei 47:50 begann das letzte Viertel, und es blieb spannend bis zum Schlußpfiff. Immer lagen die Oberhausenerinnen leicht in Führung, blieben die Baskets hartnäckig dran und legten durch Denise Beliveau nach Offensiv-Rebound auf 65:63 vor. Es folgte eine spannende letzte Spielminute, bis Alyssa Karel nach 65:66 mit einem vor zwei möglichen Freiwürfen das 66:66 und damit ihre Baskets in die Verlängerung rettete.

In diesen fünf Verlängerungsminuten traten die Rhein-Main Baskets mit den beiden Dietrich-Schwestern Nelli und Pia sowie ihren drei Amerikanerinnen selbstbewußt auf. Lauren Oosdyke bewies ihre Defens-Qualitäten mit ihrem zweiten Wurfblock, diesmal gegen Gästecenterin Reis. Die Baskets führten schnell mit 73:68 und ließen nichts mehr anbrennen. Nach dem überraschenden 79:62-Erfolg von Saarlouis in Halle konnten sie sich zunächst auf dem 2. Platz der Tabelle einrichten.

Trainer Klaus Mewes: „Es gab heute zu vieles, womit wir nicht zufrieden sein können. Vor allem müssen wir im Angriff den Ball besser kontrollieren, in der Defense und bei den Rebounds noch aufmerksamer sein. Es bleibt noch viel zu tun, um die Serie von vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen gut durchzustehen.“

Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Pia Dietrich (9, 1 Dreier), Anna-Lisa Rexroth (4), Nelli Dietrich (9, 3 Reb., 3 Assists, 2 Steals), Francis Pieczynski, Denise Beliveau (13, 13 Reb., 4 Ass.), Svenja Greunke (10, 6 Reb.), Mara Greunke, Amrei Bondzio, Lauren Oosdyke (10, 6 Reb., 2 Blocks), Alyssa Karel (22, 2 Reb., 3 Ass., 3 Steals).

So, wie die Rhein-Main Baskets zu Beginn der Saison vier Heimspiele hintereinander hatten, müssen sie nun viermal auswärts ran (in Bamberg, Freiburg, Saarlouis und Osnabrück), ehe es am 16. Februar zum nächsten Heimspiel in Langen gegen Nördlingen kommt.

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