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ChemCats Chemnitz – ein harter Brocken für die Rhein-Main Baskets

ChemCats Chemnitz – ein harter Brocken für die Rhein-Main Baskets

Veröffentlicht: 09/04/2014 von Rhein-Main Baskets

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Am Freitag um 20 Uhr steht bereits das 2. Play-Off-Spiel an. Die Baskets bleiben sich treu und verpaßten einen guten Start in das Viertelfinale, stehen schon wieder mit dem Rücken an der Wand.

Nach der 61:75-Niederlage gegen die Chemnitzer würde eine zweite Niederlage am Freitag bereits das Aus für diese Saison bedeuten. Aber niemand im Umfeld der Mannschaft mag an diesen Fall glauben. Zu sehr ist in aller Köpfe noch das Play-Off-Spektakel aus dem Frühjahr 2013, als die Baskets sowohl in Viertel- als auch in Halbfinale jeweils das erste Spiel vergeigten, dann aber immer wieder zurückkamen und am Ende ein grandioses Finale gegen TSV Wasserburg spielten.

Schaut man auf beide Teams nach dem ersten Spiel, dann fällt auf, dass auch die ChemCats nicht gerade aus dem Vollen schöpfen können. Nur sieben Spielerinnen setzte ihr Coach Toni Dirlic ein, aber diese sieben Spielerinnen lieferten in Hofheim einen sehr starken Auftritt. Nur zwei Minuten erholte sich Aufbauspielerin Tina Menz und führte ihr Team stets souverän, erzielte 12 Punkte, 3 Assists und klaute den Baskets 5-mal den Ball. Nicht weniger bemerkenswert trumpfte Amanda Davidson auf, traf 3 Dreier und war Topscorerin (18 Punkte). Ihre Freiwürfe verwandelte sie zu hundert Prozent (7 von 7). Und Ireti Amojo, die erst zu dieser Saison aus einem US-College zurück nach Deutschland kam und die die Rhein-Main-Girls aus gemeinsamen Jugend-Nationalmannschaftszeiten gut kennen, trumpfte mit 12 Punkten (2 Dreier) auf. Dazu kam noch der starke Auftritt der holländischen Nationalspielerin Fike Ligthart, die gemeinsam mit den beiden Amerikanerinnen Candace Williams und Carly Noyes die Reboundhoheit hatte.

Was setzen die Rhein-Main Baskets also am Freitag dagegen ? Da ist vor allem ihr unbedingter Wille, auch in diesem Frühjahr in den Play-Offs möglichst lange dabei zu sein. Da ist die Rückkehr von Svenja Greunke nach sechswöchiger Verletzungspause ins Team. Gemeinsam mit einer wieder gesunden Francis Pieczynski und mit Schwester Mara Greunke sollten sie sich in Korbnähe besser präsentieren können. Vor allem wird es aber darauf ankommen, dass das Team wieder zu seinem Teamspiel findet. Immer wenn einzelne Spielerinnen mal nicht Wunder vollbringen konnten, war das Teamspiel in dieser Saison die große Stärke der Baskets.

Die Baskets wollen unbedingt das 3. Play-Off-Spiel am Sonntag, also gleich zwei Tage später, um 17 Uhr in der Langener Georg-Sehring-Halle erleben. Erst dann sollte feststehen, wer mit zwei Siegen ins Halbfinale einzieht.

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