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Immer wieder ein Ärgernis!

Immer wieder ein Ärgernis!

Veröffentlicht: 07/05/2014 von Gemeinde Mainhausen

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Seit dem Jahr 2004 versucht die Gemeinde Mainhausen unablässig eine ausreichende Verkehrsberuhigung auf der Brüder-Grimm-Straße/K185 im Ortsteil Mainflingen (Gesamter Straßenzug) zu erreichen. Da es sich bei dieser Straße um eine Kreisstraße handelt, ist die Gemeinde Mainhausen in ihrer Zuständigkeit und in ihren Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Die zuständigen Stellen sind hier der Kreis Offenbach (Kreis) und das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV). Aufgrund dessen wurden bereits viele Gespräche mit den zuständigen Stellen geführt, Anordnungen erteilt, Anträge gestellt usw. Die Maßnahmen, die von der Gemeinde Mainhausen selbst gesteuert werden konnten, wurden alle umgesetzt.

Im Jahr 2010 wurde eine Untersuchung/Geschwindigkeitsmessung durch die Gemeinde, auf Anordnung des ASV, in Auftrag gegeben. Die Kosten von rund 2.000 € trug die Gemeinde Mainhausen. „Das Untersuchungsergebnis deckt sich in keinster Weise mit der Wahrnehmung der Anwohner“, erklärt Bürgermeisterin Ruth Disser, „demnach besteht kein weiterer Bedarf an verkehrsberuhigenden Maßnahmen.“

Aufgrund weiterer Bürgerbeschwerden wurde das Thema erneut aufgegriffen. „Als ein besonderer Gefahrenpunkt erscheint der Kurvenbereich der Brüder-Grimm-Straße/ Ecke Zellhäuser Straße. Hier kann oft festgestellt werden, dass der Gegenverkehr „geschnitten“ und ausgebremst wird.“ Durch die gemeindliche Ordnungspolizeibehörde wurde erneut Hessen Mobil eingeschaltet. Bei einer Ortsbesichtigung wurde das Fahrverhalten der Kraftfahrer überprüft. Wobei Hessen Mobil die Beobachtungen bestätigt und feststellt, dass der Kurvenbereich stark geschnitten wird. Als Ursache wurde die Mittelinie ausgemacht, die aus dem Kurvenbereich nach außen abgeht. Hessen Mobil wird nun die Mittelinie erneuern und mehr in den Innenbereich der Kurve verlegen. Dadurch erhofft man sich eine Verbesserung im Fahrverhalten der Kraftfahrer.

Dem erneuten Antrag der Gemeinde, hier Tempo 30 km/h als Höchstgeschwindigkeit einzuführen, wurde nicht stattgegeben. „Eine solche Maßnahme, analog dem Kurvenbereich am anderen Ende Mainflingens, wäre sinnvoll“, stellt Ruth Disser fest und wagt eine Verbesserung im Fahrverhalten aufgrund von Mittelleitlinien anzuzweifeln.

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