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Indianer-Kinder brauchen Mut

Indianer-Kinder brauchen Mut

Veröffentlicht: 28/08/2014 von Gemeinde Mainhausen

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Vor den Sommerferien war noch viel los in den Kindertagesstätten. So kamen fünfzehn aufgeregte kleine Indianer mit ihren Eltern in unser PANAMA-Tipi. Nachdem sie ihre Lagerstätten aufgeschlagen hatten, zogen sie ihre selbstbemalten Indianer-Shirts und Stirnbänder an und verabschiedeten sich von ihren Eltern.

Nun wurden die Jung-Indianer von einer weisen Medizinfrau getauft. Die Kinder wählten Namen wie Regenbogen, Klapperschlange oder Leuchtender Stern. Auch ein Winnetou war dabei. Nach der Taufe folgte ein Sonnentanz, bei dem uns der große Manitu sogar einen Regenbogen schickte. Da so ein Tanz hungrig macht, konnten alle erst einmal ihren Hunger mit gegrillten "Büffel"-Würstchen und Kartoffelwedges stillen. Dazu gab es Feuerwasser und frisches Quellwasser. Nachdem alle satt waren, erhielt jeder Indianer einen Mut-Stein, für den er einen kleinen Lederbeutel anfertigte. Mit diesem Mut-Stein in der Tasche können sie schwierigen Situationen in Zukunft getrost gegenübertreten.

Aber es wartete auch noch ein Lagerfeuer, an dem Stockbrot gegrillt wurde. Inzwischen war die Sonne schon untergegangen und es wurde Zeit, das Nachtlager aufzuschlagen. Bettfertig setzten sich alle aber noch einmal gemütlich um das Lagerfeuer und hörten die Geschichte vom Indianerjungen Kleiner Hase und rauchten gemeinsam die "Friedenspfeife". Dabei flogen sogar echte Fledermäuse über die Köpfe der kleinen Indianer. Schließlich lagen alle müden Krieger auf ihren „Fellen“ und schliefen früher oder später ein.

Am nächsten Morgen wurde noch gemeinsam gefrühstückt, bevor alle Indianer wieder von ihren Eltern abgeholt wurden.

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