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Interkommunale Kooperation zwischen Dietzenbach und Rodgau

Bürgermeister Jürgen Hoffmann aus Rodgau, Bürgermeister Jürgen Rogg aus Dietzenbach

Interkommunale Kooperation zwischen Dietzenbach und Rodgau

Veröffentlicht: 18/05/2015 von Kreisstadt Dietzenbach

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Der Grünschnitt der Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Dietzenbach wird zukünftig an der Kompostierungsanlage der Stadtwerke Rodgau verwertet. Ende April 2015 fand an der Kompostierungsanlage der Stadtwerke Rodgau eine gemeinsame Pressekonferenz der Städte Rodgau und Dietzenbach statt.

Geplant ist die künftige Zusammenarbeit der im Bereich der Grünschnittverwertung an der seit 2014 in Eigenregie geführten Pflanzenkompostierungsanlage der Stadtwerke Rodgau an der Blumenau 1 a in Rodgau-Dudenhofen.

Schon seit geraumer Zeit erfolgt eine enge Abstimmung zwischen den Kollegen/innen der Stadtwerke Rodgau sowie der Stadtwerke Entsorgungs Service GmbH, dem kommunalen Entsorgungsunternehmen der Kreisstadt Dietzenbach.

Die Bürgermeister beider Städte äußern ihre Zufriedenheit

Auf der Kompostierungsanlage Dudenhofen „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Rodgau. „Dies ist ein Zeichen kommunaler Kooperation. Es gewinnen letztlich die Bürger beider Städte.“

Bürgermeister Jürgen Rogg, Dietzenbach: „Unsere Kooperation ist ein weiterer Schritt in der interkommunalen Zusammenarbeit, hin zu mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit innerhalb unserer Region.“

Die Anlieferung der Gartenabfälle vom Grünabfallsammelplatz der Stadt Dietzenbach erfolgt mit einem 40 cbm Abrollcontainer sowie einem Durchschnittsgewicht von 8,5 Mg. Die Wochenmenge variiert je nach Anfall zwischen 20 Mg und 80 Mg pro Anlieferungstag. Anlieferungen sind von Montag bis Freitag geplant, wobei montags und freitags nur bis 12.00 Uhr angeliefert wird, um die Öffnungszeiten für die Rodgauer Bürgerinnen und Bürger nicht zu beeinträchtigen.

Auch die Gartenabfälle der haushaltsnahen Grünabfallstraßensammlung der Stadt Dietzenbach mit einer Jahresmenge von ca. 80 Mg werden an der Kompostierungsanlage angenommen. Sie werden mit einem Hecklader angeliefert, der Durchschnittswert liegt hier bei ca. 5 – 8 Mg.

Nach der Schließung der vorhandenen Pflanzenkompostierungsanlage in Obertshausen/Heusenstamm betreiben die Stadtwerke Rodgau seit Anfang letzten Jahres die einzige Grünschnittverwertungsanlage im Landkreis Offenbach mit großem Erfolg. Langfristiges Ziel ist es aber auch neben der Herstellung von gütegesichertem Kompostmaterial, die holzartigen Stoffströme vom Grünschnitt zu trennen und diese einer energetischen Nutzung zuzuführen.

Es gibt schon seit geraumer Zeit eine gute Zusammenarbeit

Nach den gesetzlichen Vorgaben und der bestehenden Anzeige nach § 67 Abs. 2 BImSchG war es den Stadtwerken Rodgau bisher nur genehmigt, ausschließlich den Grün- und Gartenschnitt aus dem Stadtgebiet Rodgau an der Anlage entgegenzunehmen.

Die vom Regierungspräsidium Darmstadt bestätigte Änderungsgenehmigung nach § 15 Abs. 1 BImSchG liegt inzwischen vor, sodass die Stadtwerke Rodgau ab Mai 2015 auch die komplette Grünschnittannahme aus dem Stadtgebiet Dietzenbach gewährleisten können.

„Es gibt schon seit geraumer Zeit eine gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Dietzenbach GmbH. Wir tauschen uns zu bestimmten Themen aus. So haben wir uns für den „Auftrag“ beworben und den Zuschlag erhalten. Das freut uns“, so Dieter Lindauer, Chef der Stadtwerke Rodgau.

Christian Locke, Geschäftsführer der Stadtwerke Entsorgungs Service GmbH: „Rodgau liegt für uns äußerst verkehrsgünstig. Somit können wir Logistikkosten einsparen und unseren Grünschnitt einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Verwertung zu führen. Nachhaltig ist diese Lösung auch dadurch, dass wir den Grünschnitt im Kreis verwerten und große Fahrtzeiten vermeiden.“

Fragen beantworten Ihnen gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kundenservices und/oder der Abteilung Abfallwirtschaft, Hans-Böckler-Str. 1, 63110 Rodgau, E-Mail: [email protected], Tel.: 06106 8296 0, Fax: 06106 8296 4991.

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