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Orgelkonzert im Jungen Podium der Seligenstädter Klosterkonzerte

Orgelkonzert im Jungen Podium der Seligenstädter Klosterkonzerte

Veröffentlicht: 14/01/2016 von Seligenstädter Klosterkonzerte

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Jungen Talenten ein Podium zu bieten ist seit vielen Jahren eines von mehreren Zielen der Seligenstädter Klosterkonzerte. Regionalkantor Thomas Gabriel hat ein solches entdeckt: Vincent Knüppe wird am Samstag, 23. Januar 2016 um 20.00 Uhr auf der Großen Wilbrandorgel der Einhardbasilika sich dem Publikum stellen.

Mit siebzehn Jahren hat er schon eine beträchtliche Erfahrung an den Registern der Orgel gesammelt, seit 2011 sitzt der aus dem Seligenstädter Stadtteil Klein-Welzheim kommende Schüler schon an den Orgeln im Umkreis und übt regelmäßig mit Thomas Gabriel. Schon vor zwei Jahren hat er die kirchenmusikalische D-Prüfung als Organist abgelegt. Die erste Anregung erhielt Vincent Knüppe im Vorschulalter durch die elektronische Orgel seines Großvaters. Das führte ihn zum Klavierspiel, zu erstem Unterricht mit sechs Jahren an der Musikschule in Zellhausen. Auch kam ein Klavier ins Haus, dazu seit 2010 regelmäßiger Unterricht bei dem Pianisten Johannes Wallbaum. Thomas Gabriel konnte ihn dann auch für die Orgel und wöchentlichen Übungsfleiß daran begeistern.

Mit dem Programm am 23. Januar hat er die Messlatte hoch gelegt. Einleitend erklingt von Max Reger „Introduktion und Passacaglia“, eine Hommage an den Komponisten, zu dessen hundertsten Todestag am 16. Mai, gefolgt von der Toccata in C-Dur aus BWV 564 von Johann Sebastian Bach.Ein nicht alltäglicher Programmpunkt ist der impressionistische Orgelzyklus „Sieben Pastelle von Bodensee“ von Sigfrid Karg-Elert (1877-1933). Der Komponist – er bezeichnete sich selbst als „Komponist-Colorist“, d.h. als Tonmaler – hatte das 1921 bei einem Urlaub in Radolfzell entstandene klangreiche Werk als sein „bestes, persönlichstes und wertvollstes“ bezeichnet. Bei der Aufführung in Seligenstadt tritt als besonderes Element die begleitende Projektion mit dem Charakter der Stücke entsprechenden Bildern hinzu.

Franz Tunder (1614-1667), gilt als einer der großen Vertreter der norddeutschen Orgelschule. Er wird in Erinnerung gerufen mit dem Präludium g-Moll. Mit: "Tierce en Taille" aus der „Messe des Paroisses“ von François Couperin kommt dann ein Großer der französischen Orgelschule zu Gehör, der Hofkomponist Ludwigs des XIV. Abschluss dann mit der strahlenden Suite gothique op.25 des früh verstorbenen Léon Boëllmann (1862-1897), seinem wohl bekanntesten Werk.

Karten: € 10,- / Schüler, Lehrlinge, Studenten, Schwerbehinderte (m/w): € 6,. E-Mail: info @klosterkonzerte-seligenstadt. de | Telefon: 06182- 25323 In den Buchhandlungen „der buchladen“ und „geschichten*reich“. In Hainstadt: Bücherstube Klingler und an der Abendkasse.

www.familien-blickpunkt.de

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