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Open Doors 2016 – Aber sicher!

Open Doors 2016 – Aber sicher!

Veröffentlicht: 28/06/2016 von Stadt Neu-Isenburg

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Wenn am 1. Juli eines der bekanntesten Musikspektakel in der Region, das Open Doors; in Neu-Isenburg beginnt, liegt für die Macherinnen und Macher hinter den Kulissen ein Jahr intensiver Vorbereitung. Bei einer Veranstaltung, zu der im letzten Jahr 45.000 Gäste in den Straßen von Neu-Isenburg feierten, wird nichts dem Zufall überlassen. Nicht nur für Michael Kercher und sein Team hieß es deshalb bereits im letzten Jahr ‚nach dem Fest ist vor dem Fest“, sondern auch für das Team von Thomas Leber, Fachbereich Stadtmarketing.

Gemeinsam mit dem Veranstalter, der Veranstaltungsagentur, Polizei, Feuerwehr, dem Rettungsdienst und unter Federführung des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung, finden nach jeder Veranstaltung regelmäßige Treffen statt, bei denen das Sicherheitskonzept geplant, ergänzt und besprochen wird. Über zehn Institutionen sind an dem Sicherheitskonzept beteiligt, das alle baulichen, technischen, personellen und organisatorischen Regelungen, Maßnahmen und interne Abläufe umfasst, um Gefahren zu verhindern bzw. welche Maßnahmen in Gefahrensituationen zu ergreifen sind. Für jeden Aufgabenbereich werden Ansprechpartner namentlich festgelegt, die dann auch im Ernstfall erreichbar sein müssen. Über 50 Seiten umfasst das Sicherheitskonzept.

Sechs Wochen vor der Veranstaltung, beginnt dann für alle die „heiße Phase“, zumal in Neu-Isenburg die zwei größten Feste kurz hinter einander liegen, erst das Altstadtfest und dann wenige Wochen später das Open Doors.

„Ein Sicherheitskonzept ist ein dynamischer Prozess. Bis zuletzt können sich Änderungen ergeben. Eine nicht berücksichtigte Baustellenzufahrt auf der Party-Meile in der Frankfurter Straße würde das ganze Konzept gefährden. Damit die Straßen für die Veranstaltung frei sind, müssen beispielsweise Baustellengenehmigungen koordiniert werden,“ so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Deshalb findet im Fachbereich Sicherheit und Ordnung regelmäßig ein Austausch über geplante Baumaßnahmen statt. Verkehrsumleitungen werden jedes Jahr neu geprüft. Um die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner gering zu halten, wird eine weitestgehende anliegerfreie Sperrung der Schleichwege geplant. Nicht nur 60 Bands auf 18 Bühnen sind auf dem Open Doors sondern auch einige Food- und Nonfood-Stände auf der gesperrten Frankfurter Straße. Bereits im Vorfeld werden hierfür über 50 Gestattungen für diese Essens-Stände vom Ordnungsamt bearbeitet. Stände mit Brandlasten, zum Bespiel mit Gas und offenem Feuer werden in der Gefahreneinschätzung zu Nonfoodständen unterschieden und entsprechend platziert und numeriert. Am Tag der Veranstaltung überwacht ein Veterinär vom Kreis Offenbach die Einhaltung der hygienischen Vorschriften.

Damit die Gaststätte Apfelwein Föhl auf dem Marktplatz ihr 20 jähriges Jubiläum mit den ROY HAMMER & DIE PRALINÉES am Freitagabend feiern kann, wurde für dieses Jahr das Sicherheitskonzept um den Bereich Marktplatz erweitert.

Aber auch organisatorische Fragen müssen geklärt werden. Personalpläne für den reibungslosen Einsatz der Ordnungspolizeibeamten, der freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfern und dem Security-Personal müssen abgestimmt werden. Zuständigkeiten müssen geklärt werden: Wer kontrolliert den ruhenden Verkehr, wer überwacht die Hygiene der angebotenen Lebensmittel? Wer gehört zum Krisenstab? Wo werden Sanitätsdienste aufgestellt? Wo soll die Beschilderung für die Umleitungen aufgestellt werden? Welche Standorte kommen für die mobilen Toilettenanlagen in Frage? Wie wird die Müllentsorgung gewährleistet?

Aber, darin sind sich alle Verantwortlichen einig: „Das Open Doors ist ein Megaevent, für das sich der Aufwand lohnt. Es gibt nichts schöneres als drei Tage lang die Musikhauptstadt Hessens zu sein, wenn in den Straßen alles rockt, swingt, groovt und jazzt“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt unisono.

Darüber hinaus wird jedes Jahr eine stattliche Summe für den guten Zweck gesammelt. Im letzten Jahr wurden 28.400 Euro für die Kinderhilfestiftung überwiesen, die das Geld für die „Medizinische Kinderschutzambulanz“ verwendet.

Die städtische Anteil an den Kosten für die Veranstaltung beträgt rund 75.000 Euro, hinzu kommen Personalkosten.

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