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Frauenpower prägt die Stadtwerke-Gruppe

Frauenpower prägt die Stadtwerke-Gruppe

Veröffentlicht: 14/03/2019 von Stadt Offenbach

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Zu wenige Frauen in Führungspositionen? Von diesem Thema, das gerade zum Internationalen Frauentag am 8. März wieder diskutiert wird, kann bei der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe keine Rede sein: In dem achtköpfigen Geschäftsführungsteam sind fünf Frauen, und bei den Prokurist*innen hat die SOH fünf von neun Stellen weiblich besetzt. Diese hohe Quote ist umso bemerkenswerter, da in der überwiegend gewerblich – und damit von Männern - geprägten Unternehmensgruppe insgesamt nur rund ein Viertel der 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiblich ist. Auf Abteilungsleiterebene sind aktuell ein Drittel aller Posten mit Frauen besetzt.

„Unsere weiblichen Führungskräfte sind sehr gut ausgebildet und arbeiten mit einem enormen Engagement an ihren jeweiligen Aufgaben“, sagt SOH-Geschäftsführer Peter Walther. Als einen entscheidenden Faktor dafür sieht er die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie – denn mehr als die Hälfte der Geschäftsführerinnen und Prokuristinnen sind Mütter. Ihnen bietet die SOH seit vielen Jahren einen flexiblen Wiedereinstieg, variable Arbeitszeiten und finanzielle wie organisatorische Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Für diese und weitere Möglichkeiten wurde die Stadtwerke-Gruppe von der Stadt Offenbach 2017 als „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hält auch hoch qualifizierte Frauen eher bei einem Arbeitgeber als Bonuszahlungen oder ein neuer Dienstwagen“, weiß Walther – und diese Verbundenheit trage mit zum Erfolg der Stadtwerke-Gruppe bei.

Die Förderung von Frauen hat bei der SOH Tradition: Schon in den Gründungsjahren ab 2000 setzte die damalige Geschäftsführung auf weibliche Führungsqualitäten und holte den Großteil der Frauen, die heute noch in leitenden Funktionen tätig sind, an Bord. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war seinerzeit weder in aller Munde noch üblich in gewerblich geprägten Betrieben und steht beispielhaft für die Unternehmenskultur der Stadtwerkegruppe.

Dieses Engagement der SOH birgt Wettbewerbsvorteile, aber auch Herausforderungen. Viele weibliche Führungskräfte haben eine Familie gegründet, und auch heutzutage arbeiten außergewöhnlich viele junge Mütter bei der Stadtwerke-Gruppe. Jeweils individuell auf deren Bedürfnisse einzugehen, bleibt für den Arbeitgeber bei aller Erfahrung eine spannende Aufgabe: Für jeden Einzelfall gilt es aufs Neue, Elternzeitvertretungen zu organisieren, den Wiedereinstieg zu regeln, Arbeitszeiten und –plätze aufeinander abzustimmen, Urlaubspläne rund um die Schulferien zu koordinieren und vieles mehr.

Unterstützung erhält die Stadtwerke-Gruppe seit Jahren vom städtischen Frauenbüro in Offenbach und der kommunalen Frauenbeauftragten Karin Dörr. Frauenbeschäftigung auch jenseits von traditionellen Rollenbildern zu ermöglichen: Das bezeichnet Dörr als zentrales Anliegen ihrer gleichstellungspolitischen Arbeit. So habe ihr Büro unter anderem bei drei Mentoring-Programmen gemeinsam mit der SOH Frauen bei ihrem beruflichen Aufstieg systematisch unterstützt: „Diese Frauen sind heute in Spitzenpositionen der Stadtwerke-Gruppe tätig.“

Mit ihrer Unternehmenskultur der Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit möchte die SOH als einer der größten Arbeitgeber in Offenbach weiterhin mehr Frauen ins Team holen. Vor allem bei Tätigkeiten als Busfahrer/-in, Ingenieur/-in oder Hausmeister/-in gibt es noch Nachholbedarf. Aktuell hat die Stadtwerke-Gruppe zum 01.08.2019 diverse Ausbildungsplätze zu besetzen – von angehenden Bürokaufleuten über Kfz-Mechatronikerinnen und Mechatroniker bis hin zu Fachkräften für Kanalbau oder Veranstaltungstechnik. Was für das Führungspersonal gilt, beginnt schon beim Azubi-Nachwuchs: Bei Bedarf können junge Mütter ihre Ausbildung auch in Teilzeit absolvieren.

Weitere Infos zum Thema: www.soh-of.de/jobs-und perspektiven/

Bild: Faire Spielregeln für Frauen: Viele Führungskräfte des Teams rund um SOH-Geschäftsführer Peter Walther (Bildmitte) sind weiblich, wie auch dieses Bild aus dem Sparda-Bank-Hessen-Stadion auszugsweise belegt.

Foto: SOH

www.familien-blickpunkt.de

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