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Lebensmittelhygiene-Schulung für Offenbacher Vereine am 22. Mai

Lebensmittelhygiene-Schulung für Offenbacher Vereine am 22. Mai

Veröffentlicht: 12/05/2019 von Stadt Offenbach

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Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz bietet wie in den Vorjahren eine kostenfreie Schulung für Offenbacher Vereine zum Thema „Lebensmittelhygiene auf Festen“ an. Die Schulung findet statt am Mittwoch, 22. Mai 2019, von 18:30 bis 20 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses, Berliner Str. 100 in Offenbach.

Monika Grimm, Leiterin des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz, wird in der Schulung über grundlegende lebensmittelhygienische Anforderungen bei Festen und Veranstaltungen informieren. Um eine lebendige Festkultur zu fördern, möchte das Amt die teilnehmenden Vereine unterstützen, ein geeignetes Speise- und Getränkeangebot sicher anzubieten, erforderliche Kontrollen angemessen und planvoll durchzuführen und ihre ehrenamtlichen Helfer zu wichtigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen anzuleiten. Der Veranstalter haftet, unabhängig von den lebensmittelrechtlichen Vorschriften, zivil- und strafrechtlich für Gesundheitsfolgen bei Gästen durch nicht sichere Lebensmittel.

„Was für gewerbliche Lebensmittelunternehmer eine gesetzliche Pflicht ist, sollte für Vereinsmitglieder, die immer wieder frische Lebensmittel auf Festen bearbeiten, eine freiwillige, regelmäßige und empfehlenswerte Weiterbildung sein“, sagt Grimm. Die Schulung diene der sicheren Vermeidung von Gefahren und Risiken für die Gäste und damit dem Schutz vor Lebensmittelinfektionen. Lebensmittel, die eine potentielle bakterielle Gefahr darstellen, unter anderem Vermehrung von Salmonellen, sind zum Beispiel Fleisch, Fisch und deren Erzeugnisse, Zubereitungen mit Milch und Eiern (zum Beispiel Backwaren), Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate sowie Eis.

Schulungsinhalte sind unter anderem lebensmittelrechtliche Grundlagen, baulich-räumliche Anforderungen an den Stand, Bestimmungen zu Lebensmittelhygiene, Personalhygiene, Eigenkontrollen auf Festen, Gefahren und Risiken, wie Temperaturüberschreitung (Bakterienvermehrung), Mängel bei Produktions- und Personalhygiene am Feststand, Vermeidung von potentiellen Gefahren (Kühlung), Verwendung von Wasser mit Trinkwasserqualität (Trinkwasserschläuche) sowie ausreichende Spül- und Handwaschmöglichkeit.

„Alle an den Ständen tätigen Personen, die mit Lebensmitteln umgehen, müssen über die Tätigkeitsverbote bei Krankheiten nach Paragraf 42 des Infektionsschutzgesetztes unterrichtet sein“, erläutert die Amtsleiterin. Eine Person des Vereins müsse zudem eine sogenannte Belehrung nach Paragraf 43 Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt haben, alle ehrenamtlichen Helfer belehren und dies auch dokumentieren. Die Liste der unterrichteten Personen müsse auf Verlangen bei einer Kontrolle vorgezeigt werden.

Anmeldungen sind bis Freitag, 17. Mai 2019, möglich. Für Rückfragen zur Lebensmittelhygiene-Schulung und für Anmeldungen (mit Name des Vereins und der beteiligten Personen) können sich Vereine per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter der Rufnummer 069 8065-4910 an das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz der Stadt Offenbach wenden.

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