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Verbesserungen im Stadtbusverkehr - intensiver Dialog mit Fahrgästen geplant

Verbesserungen im Stadtbusverkehr - intensiver Dialog mit Fahrgästen geplant

Veröffentlicht: 14/12/2019 von SPD Langen

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Das Gespräch zwischen den Stadtwerken als Betreiber der innerstädtischen Buslinien und der SPD-Fraktion war schon lange verabredet. Es erhielt nun aber besondere Aktualität durch Klagen von Fahrgästen über Umsteigeprobleme und lange Wartezeiten seit dem letzten Fahrplanwechsel. Die SPD-Fraktionsmitglieder, begleitet von der Bürgermeisterkandidatin Angela Kasikci, wollten wissen, wie die Stadtwerke auf das Beschwerdepaket reagieren werden und welche finanziellen Auswirkungen dies haben werde.

Die SPD war erfreut zu hören, dass Leistungsanpassungen vorgenommen werden sollen. „Allerdings noch nicht zum nächsten Fahrplanwechsel. Dafür ist die Zeit zu kurz,“ erläuterte Stadtwerkedirektor Manfred Pusdrowski. „Wir planen Anpassungen für die Zeit nach den Osterferien 2020.“ Und er betonte weiter: „Vorher, im Januar und Februar, wollen wir in einen intensiven Dialog mit den Nutzern treten.“

„Es ist aus meiner Sicht eine absolut positive Entwicklung, dass die Stadtwerke die Fahrgäste bei zukünftigen Änderungen der Streckenführungen und der Busfahrpläne verstärkt beteiligen werden,“ sagte Angela Kasikci, die Bürgermeisterkandidatin der SPD Langen. „Diese Beteiligungen mögen zwar für die Planer anstrengend sein, sie vermeiden aber Fehler und sorgen schließlich für mehr Zufriedenheit bei den Nutzerinnen und Nutzern.“

Zu den Anpassungen sollen u.a. gehören, dass die Linie OF-72 ab April wieder durch die Bahnstraße fährt, die Angebotslücke im Nordend durch eine neue Linie OF-74 geschlossen wird, Schwimmbad und Dieburger Straße wieder angebunden werden und die Linie OF-75 unverändert erhalten bleibt.

Diese Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit stießen bei den Stadtverordneten auf ungeteilte Zustimmung. Allerdings, so erfuhren sie, hat das auch einen Preis. „Die Anpassungen verursachen eine Erhöhung der Kosten um ca. 4,5 %,“ so Alex Müller vom Planungsbüro IGDB, das die Stadtwerke in Verkehrsfragen berät. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rainer Bicknase merkte dazu an: „Wenn man den ÖPNV fördern will, wird man einen Anteil öffentlicher Finanzierung sicherstellen müssen und das hat eine direkte Auswirkung auf den städtischen Haushalt". Das sei gut angelegtes Geld, und er betonte zudem, dass für die SPD die Bereitstellung eines gut funktionierenden innerstädtischen Busverkehrs eine große Bedeutung habe.

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