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Judoclub Samurai erhält Integrationspreis der Stadt Offenbach 2020

Judoclub Samurai erhält Integrationspreis der Stadt Offenbach 2020

Veröffentlicht: 15/01/2020 von Stadt Offenbach

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Für hervorragende und engagierte langjährige Arbeit erhält der „Judoclub Samurai 1953 e.V.“ den Integrationspreis des Jahres 2020. „Die Arbeit und das besondere Engagement des Preisträgers erfüllen in hohem Maße die Kriterien für die Auszeichnung“, so die Integrationsdezernentin Sabine Groß als Vorsitzende der Jury in ihrer Begründung.

Der Judoclub Samurai wurde als Preisträger von der Jury ausgewählt, da er durch das Erlernen von solidarischem und gleichberechtigtem Miteinander Jugendlicher nicht-deutscher und deutscher Herkunft wertvolle Integrationsarbeit im Alltag leistet – mit dem klaren Ziel, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance zu geben.

Der Judoclub lehrt vor allem kleine Samurai spielerisch Disziplin, Achtung der Mitmenschen, Toleranz und Gemeinschaftssinn. Durch das gemeinsame sportliche und faire Trainieren und das Ziel, im Verein möglichst erfolgreich zu sein, sind Herkunft, sozialer Hintergrund und Lebenssituation zweitrangig. Gegenseitiges Verstehen und die Zusammenarbeit sind im Vereinssport entscheidend. Dieser Lernprozess ist für alle Jugendlichen, egal welcher Herkunft, enorm wichtig. Nur so können Vorurteile abgebaut werden. Durch erfolgreiche Arbeit mit Kindern aus rund 20 Nationen wird auch das gegenseitige Verständnis zwischen den Eltern gefördert.

Der Preis würdigt die Arbeit des Judoclub Samurai und das Engagement ihres Vorsitzenden Francesco Liotta und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Arbeit und der Einsatz des Judoclub Samurai erfüllen in hohem Maße die von der Jury aufgestellten Kriterien für die Beurteilung der Qualität der Leistung. „Der Preisträger setzt sich mit seinen Zielen für eine aktive Integrationsarbeit ein, indem er Partizipation und Teilhabe der Teilnehmenden unterstützt. Damit hat er sich um die Integration von Menschen, egal welcher Herkunft, in Offenbach in besonderem Maße verdient gemacht“, so die Begründung der Jury für die Preisvergabe.

Der Verein bietet neben dem normalen Training auch Judo für Kindergärten, Schulen – auch für Lernbehinderte – oder Projekte an. Es gibt Selbstverteidigungskurse und einen Mut-Workshop für Mädchen (https://samurai-offenbach.com/ ). Zwei Drittel der Mitglieder sind bis 18 Jahre alt.

Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen der Stadt Offenbach zusammen. Dazu gehören der Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber, Sabine Groß (Integrationsdezernentin und Vorsitzende der Jury), der Vorsitzende des Ausländerbeirats sowie Vertreter der Dekanate des evangelischen Regionalverbandes Offenbach Frankfurt und der katholischen Kirche Offenbach. Ebenfalls in der Jury vertreten sind die Industrie‐ und Handelskammer Offenbach, der Integrationsbeauftragter des Sportkreises Offenbach, die Interessengemeinschaft Offenbacher Schulleitungen, die Jüdische Gemeinde Offenbach, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Vertreter der Moscheegemeinden sowie kommunale Beauftragte für Frauen und Integration und Vertreter der Medien.

Der Integrationspreis wird im Rahmen einer Feierstunde voraussichtlich im April im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathaus Offenbach verliehen.

www.familien-blickpunkt.de

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