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Ermittler wenden sich nochmals an die Öffentlichkeit

Ermittler wenden sich nochmals an die Öffentlichkeit

Veröffentlicht: 24/03/2021 von Offenbach (ppsoh)

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Rödermark (mm) Das Ehepaar war damals in ihrem Haus in der Potsdamer Straße in Rödermark brutal überfallen und ermordet worden (wir berichteten). Trotz aufwendiger Ermittlungen und Bildung einer damals 19-köpfigen Sonderkommission konnte der Fall bis heute leider nicht aufgeklärt werden. Für die Ermittler ist Aufgeben jedoch keine Option, denn Mord verjährt nicht. Deshalb hat eine neu gegründete "AG Breidert" unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Kommissariats 11 in Offenbach sowie des Hessischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen zu diesem Fall (Cold Case), der bereits damals für große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt hat, wiederaufgenommen. Genau vor 22 Jahren, am Donnerstag, den 25. März 1999, geschah dieses grausame Verbrechen. Der oder die Täter hatten unter anderem auch mehrere Gegenstände, die nach wie vor verschwunden sind, mitgenommen. Darunter befinden sich die Brillen der beiden Opfer, eine Chopard-Damenarmbanduhr, eine dreifach gelegte Damengoldkette, sowie ein brauner Herren-Kamelhaarmantel.

Die Ermittler hatten sich bereits im November des vergangenen Jahres in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" nochmals an die Bevölkerung gewandt und tun dies pünktlich zum 22. Jahrestag erneut. Die Polizei wird am Donnerstag in dem Wohngebiet "Breidert" Flyer an die Bürgerinnen und Bürger verteilen. Mit dieser Aktion wollen die Ermittler die dortigen Anwohner bitten, wenn sie damals bis heute irgendwelche Beobachtungen, Feststellungen oder ähnliches gemacht haben und dies der Polizei noch nicht mitgeteilt haben, seien es auch augenscheinlich unbedeutende Feststellungen, dies nun zu tun. Jede Information, auch vermeintlich unwichtige Erinnerungen im Zusammenhang mit dem Ehepaar Zohre und Claus Lange, können für die Ermittler von großer Bedeutung sein.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters oder der Täter führen, ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. (Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.)

Tagsüber (8 bis 16 Uhr) ist das Fachkommissariat 11 unter der folgenden Rufnummer 06103 5066-683 erreichbar. Außerhalb der Bürozeiten unter der Kripo-Hotline 06181 100-1234 Hinweise können auch an die Mailadresse: [email protected] gesendet werden.

 

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