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Stufenplan ermöglicht Lockerungen in der Kinder- und Jugendarbeit

Stufenplan ermöglicht Lockerungen in der Kinder- und Jugendarbeit

Veröffentlicht: 09/06/2021 von Stadt Offenbach

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Mit Inkrafttreten der neuen Corona Verordnung des Landes Hessen vom 29. Mai 2021 bewegen sich auch die Offenbacher Kinder- und Jugendeinrichtungen mit großen Schritten in Richtung Normalität. Seit fast 15 Monaten waren sie für den offenen Betrieb und Publikumsverkehr geschlossen, zuletzt durften nur noch Angebote mit Anmeldung und einer eingeschränkten Anzahl von bis zu fünf Personen inklusive Personal unter der strikten Einhaltung von Hygiene- und Abstandregeln stattfinden.

„Auch wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles Mögliche unternommen haben, um die Kinder und Jugendlichen weiter zu erreichen und ihnen Unterstützung anzubieten, hat alles, was eine gute und niedrigschwellige Kinder- und Jugendarbeit ausmacht, seit Mitte März 2020 nicht mehr stattfinden können“, resümiert Patrick Probst, Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendarbeit beim Jugendamt die vergangenen Monate.

So ist es auch unter den erschwerten Bedingungen zwar gelungen, viele Angebote in abgewandelter Form aufrechtzuerhalten, letztlich sind die Häuser aber seit fast 15 Monaten für den offenen Betrieb geschlossen.

Die neue Verordnung ermöglicht nun in einem Stufenplan viele und weitreichende Lockerungen. Ab dem 09.06.21 gilt auch in Offenbach Stufe 2 (Inzidenz weitere 14 Tage unter 100 oder weitere fünf Tage unter 50). Angebote der Kinder- und Jugendarbeit können nun wieder mit bis zu 50 Personen stattfinden. Hygienekonzepte, Aushänge und Maskenpflicht bei Angeboten in Innenräumen bleiben dabei bestehen, eine Testpflicht gilt aber nicht.

Zudem macht die Verordnung auch Sportangebote in größeren Gruppen wieder möglich und Veranstaltungen sind ebenfalls mit bis zu 100 Personen in Innenräumen und bis 200 Personen im Freien wieder erlaubt.

Schließlich ist in Stufe 2 der offene Betrieb – und damit die Rückkehr zum fast normalen Alltag – von Jugendzentren wieder möglich.

„Der Stufenplan ermöglicht nach langer Zeit eine echte Perspektive für die Rückkehr zur Normalität für die Kinder- und Jugendarbeit und damit auch für die vielen Kinder- und Jugendlichen, die täglich unsere Einrichtungen besuchen möchten und das nun schon seit über einem Jahr nur sehr eingeschränkt tun konnten“, betont die zuständige Kinder- und Jugenddezernentin, Sabine Groß. „Die Pandemie wird bei den Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen haben. Ein qualitativ hochwertiges Angebot gewinnt dadurch nochmals an Bedeutung. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre sehr gute und wichtige Arbeit für die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt.“

Und Patrick Probst ergänzt: „Die Kinder und Jugendlichen haben sehr lange auch neben der Schule auf fast alles verzichten müssen, was Ihnen Freude und Abwechslung, aber auch Unterstützungsmöglichkeiten und zusätzliche Entwicklungsoptionen bietet. Es ist daher höchste Zeit, dass sie nun wieder stärker an unseren Angeboten partizipieren können.“

Die Offenbacher Kinder- und Jugendeinrichtungen werden ihren Betrieb nach und nach an die neuen Bedingungen anpassen. Begonnen habe sie damit schon vergangene Woche: Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung, Spiel-, Sport- und Kreativangebote, mediale und musische Projekte, ein spürbarer Hauch von Leben kehrt zurück in die Häuser.

 

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