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Prosperierender Wohn- & Wirtschaftsstandort

Prosperierender Wohn- & Wirtschaftsstandort

Veröffentlicht: 17/02/2015 von Kreisstadt Dietzenbach

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 Mit Spannung hat Bürgermeister Jürgen Rogg die jüngst veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zur Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland erwartet. Und mit großer Freude kann der Bürgermeister nun auf die Ergebnisse blicken, die wieder eindrucksvoll die Dynamik und die Attraktivität des Standortes Dietzenbach in der Region FrankfurtRheinMain bestätigen. Seit nunmehr sechs Jahren kann man fast schon von „Wachstum mit Tradition“ sprechen.

Knapp 13.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gibt es bei den Unternehmen in Dietzenbach. Seit 2009 sind 2.065 neue Arbeitsplätze in Dietzenbach entstanden, was eindrucksvoll die dynamische Entwicklung und Attraktivität des Standortes unterstreicht.

Dietzenbach und Neu-Isenburg sind seit Jahren die „Jobmotoren“ für den Kreis Offenbach und gehören beide auch zu den „Top 4“ beim Wachstum im Gebiet des Regionalverbandes. Die Städte Frankfurt, Bad Homburg, Neu-Isenburg und Dietzenbach bilden rd. 83% des Wachstums (rd. 22.600 neue Arbeitsplätze) im gesamten Gebiet des Regionalverbandes ab.

75 Mitgliedskommunen umfasst der Regionalverband und bildet somit die Region FrankfurtRheinMain ab. Der Zuwachs im Zeitraum 2011 bis 2013 betrug in Frankfurt rd. 17.500 Arbeitsplätze, in Bad Homburg rd. 2.000 Arbeitsplätze, in Neu-Isenburg rd. 1.900 Arbeitsplätze und in Dietzenbach rd. 1.200 Arbeitsplätze.

Zahlreiche Firmenneuansiedlungen und -expansionen am Standort

Bereits im Dezember 2014 gab die Wirtschaftsförderung der Kreisstadt Dietzenbach einen kurzen Überblick über die Neuansiedlungen und Expansionen, die u.a. von dem Team der Wirtschaftsförderung im abgelaufenen Jahr 2014 begleitet und unterstützt wurden.

Bei dem Thema „Ansiedlung neuer Unternehmen“ liegt die erbrachte Leistung der Wirtschaftsförderung Dietzenbach (Business.Partner.Dietzenbach) deutlich über vergleichbaren Zahlen in Deutschland. In 2014 konnte Bürgermeister Jürgen Rogg, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung, mehr als zehn neue Unternehmen in Dietzenbach persönlich begrüßen. Durch diese erfolgreiche Arbeit konnte z.B. erreicht werden, dass die Leerstände in der Altstadt durch attraktive Neuansiedlungen gefüllt wurden. Weitere Unternehmen siedelten sich in den Gewerbegebieten an und sorgen somit zur Erweiterung des Branchenportfolios in Dietzenbach.

„Nachhaltiges Wachstum, sowohl bei den Arbeitsplätzen als auch bei den Unternehmen, innovative und erfolgreiche Unternehmen, eine unternehmerfreundliche Verwaltung und eine junge Bevölkerung, dass macht die Anziehungskraft des Wohn- und Wirtschaftsstandortes Dietzenbach aus“, ist sich Rogg sicher.

Neben einer proaktiven Ansiedlungsakquisition ist die Entwicklung der Unternehmen, die bereits am Standort sind, eine ebenso wichtige Aufgabe der Wirtschaftsförderung. Jürgen Rogg freut es besonders, dass auch in diesem Aufgabenfeld in den vergangenen 365 Tagen sehr gute Ergebnisse erzielt wurden und so fünf Unternehmen bei ihren Expansionsschritten in Dietzenbach unterstützt wurden.

Neue attraktive Geschäfte in der Altstadt

Die wirtschaftlichen Entwicklungen bestätigen die erfolgreiche Strategie der Wirtschaftsförderung, die auf Kontinuität, Innovation und Kreativität aufbaut. Das kleine Team der Wirtschaftsförderung sieht die jüngsten Entwicklungen als Motivationsschub für die künftige Arbeit und freut sich, über das positive Feedback, das in den zahlreichen Gesprächen mit den verschiedensten Unternehmen immer wieder zum Ausdruck kommt. „Ein breites Netzwerk von „Business Partnern“, die motiviert und inspiriert an der wirtschaftlichen Entwicklung Dietzenbachs arbeiten, hat sich in den vergangenen Jahren entwickelt. Insbesondere der ehrenamtliche Wirtschaftsrat der Kreisstadt Dietzenbach ist ein „verlässlicher Partner“ der Wirtschaftsförderung“, so Michael Krtsch, Leiter der Wirtschaftsförderung.

Auch bei Martina Thater-Rebel, verantwortlich für das Citymanagement in der Kreisstadt Dietzenbach, stehen die Zeichen auf Optimismus und Zuversicht. „ Es ist uns gelungen, gemeinsam mit den Eigentümern, dem Gewerbeverein Dietzenbach und den Einzelhändlern in der Altstadt, den „Roten Platz“ durch attraktive, neue Unternehmen, wieder als Magneten für die Altstadt zu etablieren. Die Zusammenarbeit macht sehr viel Spaß und wir sind uns einig darüber, dass der Erfolg durch die aktive Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure entstanden ist.“

„Verschmelzung von E-Commerce und stationärem Handel“

„Erfolg ist für uns allerdings kein Grund, sich nicht weiterzuentwickeln und so auch weiterhin auf der Suche nach neuen und innovativen Lösungen zur Stabilisierung und Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit zu bleiben“, so Jürgen Rogg mit Blick auf die jüngsten Zahlen, des Institut für Handelsforschung (IFH).

Der E-Commerce erwartet in 2014 wieder zweistellige Zuwachsraten, stellt in 2013 bereits einen Umsatzanteil von 8,4% am Handel dar und prognostiziert für 2020 rd. 23% Umsatzanteil im Handel. Bei einer aktuellen Untersuchung des IFH in 62 Städten in Deutschland wurde festgestellt, dass fast 20% der Kunden verstärkt online einkaufen und die Innenstädte daher seltener zum Einkaufen besuchen.

Jürgen Rogg möchte diese „Alarmsignale“ richtig deuten und will so in den kommenden Wochen, gemeinsam mit den Vertretern des Einzelhandels, auf neue, innovative Geschäftsstrategien setzen. „Wir werden unseren Einzelhändlern Möglichkeiten präsentieren, wie wir uns der Herausforderung der „Verschmelzung von E-Commerce und stationärem Handel“ stellen können und somit attraktiv für die Kunden bleiben! Ich denke, dass wir auch hier eine „Vorreiterrolle“ innerhalb des Kreises Offenbach übernehmen können und so kurz- und mittelfristig die erforderliche Ausnutzung sämtlicher Vertriebswege, sowohl für den Konsumenten, als auch für den Händler nutzen. Mögliche Kooperationen, auch über die Stadtgrenzen hinweg, hält der Bürgermeister für möglich und auch sinnvoll, denn der Kunde von heute und morgen verschließt die Augen nicht an der Stadtgrenze!“

www.familien-blickpunkt.de

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