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„Respekt! Kein Platz für Rassismus“

Foto: Neben Thomas Mörsdorf und Andrea Schöps (v. l.) stehen die beiden Präventionsbeauftragten der Schule, Dana Ploep und Xenia Likai.

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“

Veröffentlicht: 25/03/2021 von Stadt Rödermark

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Mitte Mai des vergangenen Jahres hatte sich der Magistrat der Stadt Rödermark der bundesweiten Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ angeschlossen und auch lokale Akteure zum Mitmachen animiert. Mit Erfolg. Seitdem haben sich rund 70 Vereine, Institutionen, Geschäfte und Unternehmen der Initiative angeschlossen und das „Respekt“-Schild an ihren Gebäuden und Treffpunkten angebracht. Dazu gehört auch die Schule an den Linden. Dort sieht man das Thema als Teil des erfolgreichen Präventionsprogramms.

„Die Schule an den Linden ist ein Ort der Begegnung. Schülerinnen und Schüler, ebenso Lehrerinnen und Lehrer mit Wurzeln aus unterschiedlichen Ländern arbeiten Hand in Hand. ‚Respekt – Kein Platz für Rassismus‘ ist für unsere Grundschule deshalb ein klares Statement und für die gesamte Schulgemeinde eine Selbstverständlichkeit“, betont Schulleiterin Andrea Schöps. Sie sieht das Thema „Respekt“ eingebettet in die Präventionsarbeit an ihrer Schule. Das Präventionsprogramm sei komplett überarbeitet worden, die Vernetzung innerhalb der Stadt habe man ausgebaut. Die Schule arbeite dabei mit dem SchillerHaus und Urberacher Vereinen zusammen.

Das Präventionsprogramm selbst besteht laut Schöps aus drei Säulen: Wertschätzung, Zugehörigkeit und Demokratie. „Die Kinder bekommen regelmäßig eine ‚warme Dusche‘, also ein positives Feedback von ihren Klassenkameraden und Lehrkräften. Aufgrund gemeinsamer Projekte, Schulshirts und einem Maskottchen fühlen sich die Kinder angenommen und empfinden ein Gemeinschaftsgefühl.“ Regelmäßige Klassenkonferenzen, das Streitschlichterprogramm und regelmäßige Treffen der Klassensprecher ließen bereits die Grundschüler Demokratie leben. „In jedem Schuljahr widmen wir drei Projekttage der Präventionsarbeit. Hier können die Lehrkräfte und die Kinder gemeinsam ganz in Ruhe an tollen Projekten arbeiten, berichtet Schöps. „Die Erfolge sind klar erkennbar: Die Schule an den Linden ist ein Ort, an dem sich alle Kinder und Erwachsenen wohlfühlen und willkommen sind.“

 

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