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Städtische Einrichtungen und Gebäude wieder geöffnet

Städtische Einrichtungen und Gebäude wieder geöffnet

Veröffentlicht: 21/05/2020 von Stadt Rödermark

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Die jüngste Corona-Lockerungsverordnung des Landes Hessen macht es möglich: In Rödermark werden ab Montag (18.) einige städtische Einrichtungen und Gebäude wieder geöffnet.

Das gilt für die beiden Rathäuser in Ober-Roden und Urberach. Hier können alle Angelegenheiten wieder geregelt werden – allerdings nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Das gilt für das Jugendzentrum in Ober-Roden, wo sich die Jugendarbeiter noch Gedanken machen, welche Angebote sie unter den einschränkenden Corona-Bedingungen machen können. Und das gilt für die Halle Urberach, die Kelterscheune, die Kulturhalle, die Sporthallen sowie die Vereinsräume der Stadtbücherei. Hier können die Vereine auf Antrag wieder proben oder trainieren, wenn sie der Stadt ein Hygiene- und Nutzungskonzept vorlegen, das schlüssig darlegt, wie die strikten Vorschriften, die das Land an die neuen Regelungen geknüpft hat, eingehalten werden sollen. Öffentliche Veranstaltungen wird die Stadt hier nicht gestatten. Auch das städtische Kulturprogramm fällt bis Jahresende aus. Geschlossen bleiben noch die Betreuungseinrichtungen für Kinder, das Badehaus, die Bücherei Urberach, der Bürgertreff Waldacker, das SchillerHaus und die Waldfestplätze.

Die Stadt hält sich natürlich an die Maßgabe der Bundesregierung, dass die Lockerungen jederzeit eingeschränkt werden können, wenn im Kreis die Infektionsrate wieder ansteigt. Hier gibt es eine Kennzahl: Wenn in Landkreisen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen festgestellt werden, wird sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt.

Nicht mehr nur für Notfälle, sondern für alle Verwaltungsangelegenheiten können die Rödermärkerinnen und Rödermärker montags bis donnerstags durchgehend von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr wieder in die Rathäuser kommen. „Als besonderen Service für die Bürgerinnen und Bürger erweitern wir damit unsere Öffnungszeiten erheblich“, betont Bürgermeister Jörg Rotter. „Es hat sich ja sicherlich einiges angestaut.“ Bislang standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur vormittags zur Verfügung, nur mittwochs gab es auch Nachmittagssprechstunden.

Für den Rathausbesuch müssen aber telefonisch Termine vereinbart werden. Dafür stehen die Verwaltungskräfte montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung. Das gilt für das Standesamt (unter der 911-710), das Bürgerbüro (911-712), den Fachbereich Öffentliche Ordnung (911-713), die Fachabteilungen Kinder und Jugend (911-714), den Fachbereich Kultur, Vereine, Ehrenamt (911-715), die Bauverwaltung (911-716), die Kommunalen Betriebe (911-719) und die Finanzverwaltung mit dem Steueramt und der Stadtkasse (911-720). Auch die Ortsgerichte und Schiedsämter nehmen ihren Dienst wieder auf. Die Beratung des Sozialen Dienstes (Senioren- und Sozialberatung, Beratung für anerkannte Geflüchtete, Beratung Wohnungssicherung) findet wie in den letzten Wochen im SchillerHaus statt. Termine gibt es unter der 31012-20.

Die Termine werden so gelegt, dass es möglichst keine Wartezeiten gibt. Wer tatsächlich noch nicht eingelassen werden kann, muss draußen warten. Für die einzelnen Abteilungen werden unterschiedliche Ein- und Ausgänge festgelegt, um die Besucherströme zu entzerren. Wer einen Termin hat, meldet sich am Eingang, wird abgeholt und auch wieder hinausbegleitet. Der Einlass wird nur gewährt, wenn man eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt. Wer offensichtlich an einer Erkrankung des Hals-Nasen-Rachenraums leidet oder Fieber hat, wird abgewiesen. Die Toiletten in den Rathäusern dürfen während des Besuchs nicht benutzt werden. Wer nur etwas abholen möchte – etwa gelbe Säcke –, der wird an den Eingangstüren bedient.

Vereine brauchen Hygiene- und Nutzungskonzept

Die Vereine, die städtische Räumlichkeiten nutzen, können auf Antrag wieder proben oder trainieren, wenn sie der Stadt ein Hygiene- und Nutzungskonzept vorlegen, das eine Reihe von Vorschriften berücksichtigen muss. Der Mindestabstand von anderthalb Metern muss überall gewährleistet sein, ob in der Kulturhalle oder auf dem Sportplatz. Zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, dürfen keine Gegenstände weitergereicht werden. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden. Den Musikvereinen und den Chören will es die Stadt ermöglichen, ihre Übungsstunden im Foyer der Kulturhalle oder in der Halle Urberach abzuhalten.

In den Sporthallen und Sportanlagen kann der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden, wenn das Training kontaktfrei ausgeübt wird. Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, müssen ergriffen werden. Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume sowie die Gemeinschaftsräumlichkeiten, ausgenommen die Toiletten, müssen geschlossen bleiben. Beim Betreten der Sportstätte müssen Warteschlangen vermieden werden. Risikogruppen dürfen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden. Generell gilt: Zuschauer sind nicht gestattet; die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sind zu beachten.

Über die Einzelheiten, auch über die Hygienemaßnahmen, insbesondere die Anforderungen an Reinigung und Desinfektion nach Training oder Übungsstunde, wird die Stadt die Vereinsvertreter bei einer Sitzung des Vereinsrings informieren.

www.familien-blickpunkt.de

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