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Verfolgungsfahrt zwar abgebrochen - dennoch Ermittlungserfolg

Verfolgungsfahrt zwar abgebrochen - dennoch Ermittlungserfolg

Veröffentlicht: 20/11/2020 von Offenbach (ppsoh)

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Offenbach (aa) Die Thematik Tuner-Raser-Poser beschäftigt die Offenbacher Bürger sehr, weiß der derzeitige Leiter des 2. Reviers, Marc Heinl, zu berichten: "Besonders in der Sommerzeit beschweren sich die Bürger über Lärmbelästigungen von meist jungen Männern, die in PS-starken Autos durch die Straßen rasen und die Motoren heulen lassen." Auch wenn die Beamten durch die besondere Pandemiezeit nicht im vollen Umfang gezielte Kontrollen durchführen konnten, behielten die Streifen natürlich die sogenannte Tuner Szene im Blick. Nachdem sich bereits am frühen Samstagmorgen, den 5. September, ein junger Autofahrer mit seinem weißen Mercedes C63 AMG einer Verkehrskontrolle am Kaiserleikreise entziehen konnte, zeigten die Beamten einen "langen Atem". Heinl sagte: "Meine Kollegen gaben Anhaltezeichen, woraufhin der Mercedes-Lenker Gas gegeben, über mehrere rote Ampeln gerast und schließlich auf der Autobahn 661 davongefahren sein soll. Die Streife hatte rechtzeitig die Verfolgung aus Verkehrssicherheitsgründen abgebrochen."

Allerdings haben sich ihre wochenlangen Ermittlungen zu einem sehr guten Ergebnis entwickelt: Auf drei Verdächtige kommen nun etliche Strafverfahren zu. An dem Samstagmorgen soll ein 24-jähriger Frankfurter am Steuer gesessen haben. Ihm werfen die Beamten mindestens vier Fahrten ohne Fahrerlaubnis vor. Diese soll er bereits vor fünf Jahren entzogen bekommen haben. Außerdem laufen Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie verbotener Autorennen. Sein 63 Jahre alter Vater muss sich hingegen einem Strafverfahren wegen Verdachts des wiederholten Zulassens der Fahrten seines Sohnes stellen. Gleicher Vorwurf trifft einen 49-Jährigen aus Hattersheim, der ebenfalls dem 24-Jährigen Fahrzeuge überlassen haben soll. Tatfahrzeuge waren laut der Ermittlungen hochwertige und getunte Autos der Marken Mercedes und Audi. Die Polizeibeamten geben nun die Akten an die zuständige Staatsanwaltschaft ab.

 

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