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Vorträge und Touren anlässlich der „Tage der Industriekultur“ im Haus der Stadtgeschichte

Marlon Navarro ist in seiner Werkstatt. Foto: Jessica Schäfer

Vorträge und Touren anlässlich der „Tage der Industriekultur“ im Haus der Stadtgeschichte

Veröffentlicht: 29/07/2019 von Stadt Offenbach

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Zahlreiche Unternehmen von Weltruhm haben in der Region ihre Spuren hinterlassen, die Route der Industriekultur rückt diese Zeugnisse der Industriegeschichte in den Blick und reicht von Aschaffenburg am Main bis Bingen am Rhein. Bei den diesjährigen Tagen der Industriekultur 2019 vom 3. bis 11. August 2019 steht die „Baukultur“ in zahlreichen Veranstaltungen im Fokus. Das Haus der Stadtgeschichte geht der Offenbacher Industriegeschichte auf den Grund, in zahlreichen Vorträgen und Touren werden die wirtschaftshistorischen und baukulturellen Grundlagen für die Prosperität der Region erleb- und erfahrbar.

Lederstadt Offenbach am 4. August

Offenbach ist Lederstadt, daran erinnert der Stadtspaziergang mit anschließendem Workshop am Sonntag, 4.August, von 14 bis 17 Uhr: Beim Besuch exemplarischer Orte wird die Entwicklung der Lederwarenindustrie durch Erzählungen und historische Fotografien wieder lebendig. Die Veranstaltung verharrt allerdings nicht im Gewesenen, sondern endet in der Lederwarenmanufaktur Marlon Navarros. Der kubanische Sattler führt die Teilnehmenden kurz in sein Handwerk ein, um sie dann selbst ein eigenes, kleines Produkt gestalten zu lassen. Eine Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: haus-der-stadtgeschichteoffenbachde oder telefonisch 069-8065-2446), die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Treffpunkt ist an der Museumskasse im Haus der Stadtgeschichte.

Neue Altstadt Frankfurt am 7. August

Am Mittwoch, 7.August, ist um 19 Uhr Wilfried Kaib, Stadtbaurat a.D., aus Frankfurt zu Gast und denkt in seinem Vortrag über „Frankfurts Wohnhochhäusern und Wohnen in der Neuen Altstadt“ nach: Das neueste Wohngebiet in Frankfurt ist die Rekonstruktion eines winzigen Teils der Altstadt zwischen Dom und Römer. Die ständige Stadterweiterung war immer ein Modernisierungsprozess, der von Umstrukturierung, Abriss und Neubau begleitet wurde. Und nun das: 70 Jahre nach ihrer Zerstörung wird mitten in der Stadt eine neue Altstadt gebaut.

Es gelten die regulären Eintrittspreise, keine Anmeldung erforderlich.

Wie und wo wollen wir wohnen? Radtour mit Stadtbaurat a.D. Wilfried Kaib am 10. August

Die diesjährige Fahrradtour am Samstag, 10. August, ab 12 Uhr (Rückkehr gegen 19 Uhr) widmet sich der Frage „Wie und wo wollen wir wohnen?“. Dabei werden in Offenbachs Innenstadt, Lauterborn- und Buchraingebiet Eindrücke zum Thema »Wohnen und Baukultur« gesammelt, bevor es durch den Stadtwald zum Henningerturm geht. Vorbei am Maintor führt die Tour in die Frankfurter Altstadt gehen. Neben der neuen Altstadt werden auch andere Neubaugebiete angefahren. Dort wird die Architektur als Ausdruck der aktuellen Baukultur in Augenschein genommen und werden die städtebaulichen Situationen verglichen. Auf dem Rückweg werden noch Blicke auf das neue Wohnen beim Frankfurter Ostbahnhof und im Offenbacher Hafen geworfen.

Es gelten die regulären Eintrittspreise. Eine Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: [email protected] oder telefonisch 069-8065-2446), maximal 20 Teilnehmer. Es besteht Schutzhelmpflicht. Treffpunkt ist vor dem Haus der Stadtgeschichte Offenbach.

Bewegung ist da – Jugendstil noch bis 1. September

Übrigens kann auch die Jugendstilausstellung zu den Öffnungszeiten besucht werden. Mit den Bildern der Jugendstilarchitektur in beiden Museen passt die Ausstellung wunderbar zum Thema Baukultur.

Jugendstil, das ist die Epoche des Aufbruchs um 1900. Heute, da Umbrüche die Gesellschaft herausfordern, reizt der erneute Blick auf das Neue zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Künstlerfotograf Thomas Lemnitzer nimmt Jugendstilorte in Offenbach in den Blick und schafft ein facettiertes Mosaik seiner Eindrücke. Sie kommunizieren mit den hochrangigen Schriften und Drucken, die zur selben Zeit in der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach entstanden und Weltruhm erlangten. Erstmals erfasst die Doppelausstellung der beiden städtischen Museen die Genres Architektur, Grafik und Schrift gemeinsam. Deutlich wird, wie Offenbach um 1900 kulturelle Akzente setzte. Im Großen des Stadtbilds, im Kleinen der Sammlungen: Bewegung, die im Jugendstil vielfältig entstand, wirkt im Projekt der beiden Offenbacher Häuser nach.

www.familien-blickpunkt.de

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