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5,44 Millionen Euro an Asklepios Klinik Langen-Seligenstadt

von Familien-Blickpunkt.de am 17/03/2013 - 12:22 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

5,44 Millionen Euro an Asklepios Klinik Langen-Seligenstadt

Wiesbaden (hsm) - Der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner hat am Donnerstag einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 5,44 Millionen Euro an die Asklepios Klinik Langen-Seligenstadt GmbH übergeben. „Ich freue mich, dass ich einer Klinik, die den Menschen hier in der Region und dem Land immer ein so zuverlässiger Partner war, heute diesen Bescheid übergeben kann“, so der Minister. Grüttner lobte die Klinik, der es als „ehemalige Kreisklinik an ihren zwei Standorten Seligenstadt und Langen gelingt, trotz der schwierigen äußeren Rahmenbedingungen immer noch schwarze Zahlen zu schreiben“. Das gelte in „wirtschaftlicher und qualitativer Hinsicht“.

Der Sozialminister erläuterte, dass die Asklepios Klinik hier zeige, dass ein Krankenhaus in einem Landkreis erfolgreich sein, eine gute Grundversorgung leisten und die Notfallversorgung aufrecht erhalten könne. Dabei aber die “ganz normale Palette“ anbiete, „ohne Rosinen zu picken“, obwohl dies ja gerne von den Kritikern der privaten Trägerschaft behauptet werde. In dem Zusammenhang betonte der Sozialminister, dass er aus „großer Überzeugung heraus“ mit seinem Konzept des „Konzerns öffentlicher Krankenhäuser“, eine Verbundstruktur für kommunale Häuser unterstütze, die so aus eigener Kraft aus dem Defizit kommen möchten.0

„Wir haben in Hessen in den letzten zehn Jahren zusammengenommen mehr gefördert als fast alle andern Länder, und bekennen uns auch zukünftig dazu. Wir werden sehr bald ein Gesetzgebungsverfahren einleiten, das den Kliniken noch mehr Freiheit bietet, über Art und Zeitpunkt der Investitionen selbständig zu entscheiden. Zu diesem Zweck haben wir vor, die Krankenhausförderung nahezu vollständig zu pauschalieren“, so der Minister zu den Plänen für die Zukunft. Er sei überzeugt, dass das den Krankenhäusern sehr entgegenkommt. „Sie sollen nicht mehr warten müssen, bis sie in ein Bauprogramm aufgenommen sind, um die notwendigen investiven Maßnahmen zu ergreifen, sie sollen die Zukunft selbst gestalten können, wann und wie das notwendig ist“, so Grüttner abschließend.

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