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Ausbildung beim Kreis Offenbach - Eine runde Sache

von Familien-Blickpunkt.de am 23/08/2012 - 15:45 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Ausbildung beim Kreis Offenbach - Eine runde Sache

Kreis Offenbach - Die Kreisverwaltung Offenbach ist nicht nur Dienstleistungsbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger, sie ist gleichzeitig auch Ausbildungsbetrieb. Derzeit lernen 37 junge Leute in vier Berufen Theorie und Praxis des Verwaltungshandelns. „Erst vor wenigen Tagen", so Landrat Oliver Quilling, „konnten wir 15 neue Auszubildende in unserem Haus begrüßen."

Auch wenn sich bislang immer genügend qualifizierte Schulabgänger um die verfügbaren Ausbildungsplätze beworben haben, kann sich der Ausbildungsbetrieb Kreisverwaltung den Folgen des demografischen Wandels nicht verschließen. „Mit einer jungen dynamischen Werbekampagne", führt Oliver Quilling aus, „wollen wir Schülerinnen und Schüler, die sich erste Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen, für unsere Ausbildungsberufe interessieren. Das Neue an der Kampagne: sie wurde in Zusammenarbeit mit den Auszubildenden aus unserem Haus entwickelt, weil wir der Auffassung sind, die zufriedenen Auszubildenden in unserem Hause sind die besten Botschafter. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unter dem Motto Ausbildung beim Kreis Offenbach – eine runde Sache gibt es nicht nur Plakate und Flyer sondern auch eine Facebookseite mit einem Film, den unsere Auszubildenden selbst produziert haben. Und selbstverständlich ist auch die Bewerbung per E-Mail mit den entsprechenden Unterlagen möglich."

Im kommenden Jahr bildet der Kreis Offenbach Verwaltungsfachangestellte und Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung, ehemals Inspektoranwärter, aus. Beides sind klassische Verwaltungsberufe, die sich aber mit Blick auf die Serviceorientierung der Verwaltungen entsprechend gewandelt haben. So steht bei der Ausbildung im Bereich Verwaltungsfachangestellte die Bürgerorientierung im Mittelpunkt. In drei Jahren lernen die künftigen Verwaltungsbeschäftigten unterschiedliche Bereiche des Hauses kennen. Begleitet wird die Ausbildung vom Besuch der Berufsschule in Obertshausen und dem Verwaltungsseminar in Frankfurt am Main. Der Bachelor of Arts allgemeine Verwaltung ist die Voraussetzung um die klassische Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Natürlich dreht sich hier fast alles um die Umsetzung der zahlreichen Paragrafen, die in unterschiedlichen Gesetzen festgeschrieben werden. Erstmals im kommenden Jahr soll auch der Bachelor of Arts für soziale Arbeit, Schwerpunkt Jugend- Familien und Sozialhilfe, ausgebildet werden. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen dualen Studiengang, der in Zusammenarbeit mit der Hochschule Baden Württemberg in Villingen-Schwenningen eingerichtet wird. Mit dem erfolgreichen Abschluss bieten sich für die frisch gebackenen sozialpädagogischen Fachkräfte sowie auch für die angehenden Fachangestellten und Beamtenanwärter in der Kreisverwaltung beste Übernahmechancen.

Zusätzlich zu den klassischen Verwaltungsberufen gibt es zwei weitere Ausbildungsgänge, die die Kreisverwaltung allerdings nicht in jedem Jahr anbietet. Zum einen ist dies im Fachdienst IT die Fachinformatik mit der Richtung Systemintegration und in Zusammenarbeit mit der Berufsakademie RheinMain in Rödermark der Bachelor of Arts Business Administration. Hier steht die betriebswirtschaftliche Ausrichtung, die mit dem doppischen Haushalt in den Verwaltungen Einzug gehalten hat, im Vordergrund.

Natürlich ist auch die Fortbildung ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Personalpolitik. Darum bietet der Kreis eine Reihe von Aufstiegschancen. So haben junge Verwaltungsfachangestellte die Möglichkeit sich für die Weiterbildung zum Verwaltungswirt zu bewerben, dies qualifiziert für höherwertige Tätigkeiten. Der Kreis bietet dies je nach Bedarf an. Außerdem besteht in vielen Bereichen der Kreisverwaltung die Chance eine fachbezogene Weiterbildung zu machen, beispielweise zum Kommunalen Betriebswirt, zum Buchhalter kommunal oder diverse Master-Studiengänge. „Vielleicht ist der Einstieg in eine Verwaltungsausbildung", so Oliver Quilling abschließend, „nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Wer sich aber Zeit nimmt, einen zweiten Blick zu riskieren, und dafür bieten wir im Rahmen der neuen Kampagne beispielsweise auch im Internet oder über Facebook interessante Möglichkeiten, der wird sicher auf den zweiten Blick feststellen, dass Verwaltung einen spannenden Ausbildungsgang verspricht, gute Beschäftigungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bereithält, also alles in allem eine runde Sache ist."

www.familien-blickpunkt.de



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