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Ausbildungsbudgets: Gesamtmittel nicht ausgeschöpft

von Familien-Blickpunkt.de am 13/09/2011 - 11:30 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Ausbildungsbudgets: Gesamtmittel nicht ausgeschöpft

Sozialminister Stefan Grüttner: „Trotz anfänglicher Diskussionen zeigen die nicht vollständig abgerufenen Mittel, dass die Höhe dem Bedarf entspricht.

Wiesbaden (hsm) - Nachdem bislang die Fördermittel direkt an die Träger gegangen waren, stellt das Hessische Sozialministerium in diesem Jahr erstmals den Kreisen und kreisfreien Städten Budgets für die regionale Ausbildungsförderung zur Verfügung. Mit den Ausbildungsbudgets in Höhe von 10,3 Millionen Euro erhalten die Kommunen die Möglichkeit, regional und zielgerichtet Angebote für benachteiligte Jugendliche zu schaffen und ihnen so eine Ausbildung zu ermöglichen. Mit den Kommunen hat das Hessische Sozialministerium Zielvereinbarungen über die Maßnahmenplanungen zur Ausbildungsförderung geschlossen.

„Nach abschließender Prüfung aller 26 Zielvereinbarungen hat sich herausgestellt, dass rund 6 Prozent, also über 610.000 Euro des Gesamtvolumens, bisher nicht in Anspruch genommen wurden“, erklärte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner heute in Wiesbaden. „Den Kommunen mit einem Mehrbedarf haben wir deswegen die Möglichkeit gegeben, ihr Budget aufzustocken. Doch auch hier wurde nur ein Mehrbedarf von 180.500 Euro angemeldet. Damit bleiben knapp 430.000 Euro nicht ausgeschöpft. Das ist bemerkenswert angesichts der anfänglichen Diskussion um die Höhe der Ausbildungsbudgets.“

Festzustellen sei, führte der Sozialminister aus, dass die Mittel in den Kommunen regional unterschiedlich verwendet werden. Dies betrifft sowohl die Zielsetzung als auch die finanzielle Auslastung. „Das zeigt, dass das Ziel, welches wir mit den Budgets hatten, erreicht ist. Mit den regionalen Budgets zur Ausbildungsförderung haben die Kommunen die Möglichkeit, auf regionale Bedarfe des Arbeits- und Ausbildungsmarktes flexibel und effizient zu reagieren.“ Damit gehe Hessen den Weg der Regionalisierung des Arbeitsmarktes weiter, betonte Sozialminister Grüttner abschließend: „Der Erfolg einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik misst sich an der Eingliederung von Menschen in den Arbeitsmarkt. Anstatt alimentierende Sozialleistungen auszubauen, müssen wir aktivierende Hilfestrukturen stärken. Die Kommunen kennen die verschiedenen Facetten der individuellen Problemlagen am Besten und können deshalb auch die wirkungsvollsten Lösungen finden.“

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