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Friedenslicht im Kreishaus entzündet

von Familien-Blickpunkt.de am 15/12/2016 - 11:42 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Friedenslicht im Kreishaus entzündet

Kreis Offenbach - Pfadfinder aus Dietzenbach und Urberach haben am Mittwochabend im Kreishaus in Dietzenbach Landrat Oliver Quilling sowie dem Kreistagsvorsitzenden Bernd Abeln das Friedenslicht überreicht. Es leuchtet damit ab sofort im Foyer des Kreishauses und symbolisiert unter anderem den Frieden der Adventszeit.

Das Friedenslicht ist ursprünglich eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). Jedes Jahr Ende November entzündet daher ein Kind aus Österreich das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu‘ in Bethlehem. Von Israel aus reist es dann als „Botschaft des Friedens“ in einer explosionssicheren Lampe per Flugzeug nach Wien und nimmt von dort aus seinen Weg in die Welt. Denn unzählige Pfadfinder reichen das ursprüngliche Licht in einer Stafette weiter und schicken es quer durch Europa sowie in die USA. Wer das Licht weitergibt oder aufstellt, setzt damit ein Zeichen, das Jesus Christus das Licht der Welt ist und die Menschen miteinander verbindet. So steht etwa die diesjährige Friedenslichtaktion unter dem Motto „Frieden: Gefällt mir“. Der Slogan will den Austausch und die Vernetzung aller friedliebenden Menschen über das Internet sowie die Sozialen Netzwerke in den Mittelpunkt stellen. Denn das Netz verbindet „alle Menschen guten Willens“ und kann dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – „ein Europa in Frieden“ – noch weiter zu verbreiten.

Allein in Deutschland wird das Licht aus der Geburtsgrotte in über 500 Orten an Kirchengemeinden, Verwaltungen oder Institutionen weitergegeben. Daher leuchtet eine Laterne mit dem Friedenslicht nicht nur im Kreishaus, sondern auch in vielen Kirchen im Kreis Offenbach, etwa in St. Martin in Dietzenbach oder in St. Gallus in Urberach. An den verschiedenen Standorten des Friedenslichts kann sich jeder Bürger ein eigenes Licht entzünden und es mit nach Hause nehmen.

„Allen, die das Licht aus dem Heiligen Land entgegennehmen, soll dabei bewusst werden, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist; auch nicht bei uns in Europa. Alle, die ein friedliches Miteinander der Völker, Kulturen oder Religionen wollen, müssen sich stets auf Neue dafür einsetzen. Das gilt für den politischen Raum genauso, wie für das tägliche Miteinander im Alltag“, betonte Landrat Oliver Quilling, als er im Foyer des Kreishauses das Licht in einer Laterne entgegennahm. An Weihnachten schließlich soll das Friedenslicht in möglichst vielen Fenstern leuchten und an die Geburt Christi erinnern.

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