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Neuer KfW-Kredit für Solarspeicher und über 220 Fördermöglichkeiten für Solarstrom

von Familien-Blickpunkt.de am 07/05/2013 - 14:46 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Neuer KfW-Kredit für Solarspeicher und über 220 Fördermöglichkeiten für Solarstrom

febis Service GmbH - Seit 1. Mai 2013 fördert die KfW mit ihrem neuen Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ (Programm-Nr. 275) die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage. Kleine bis mittelgroße Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 30 kWp sollen damit besser in das Stromnetz integriert werden. Dabei kann sowohl die Neuerrichtung einer Photovoltaik-Anlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem finanziert werden, als auch die Nachrüstung des Speichers zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage.

Solar-Speicher ermöglichen es Haushalten und Unternehmen einen hohen Anteil, des auf dem Dach erzeugten Solarstroms, selbst zu verbrauchen. Da die Stromproduktion von der Sonne abhängig ist, kann der eingespeicherter Strom so auch später und je nach Bedarf verbraucht werden. Tests zufolge können Hauseigentümer mit Solarspeichern mehr als zwei Drittel des Stroms einer kleineren Solaranlage selbst verbrauchen. Das lohnt sich, da die Vergütung des geförderten, ins Netz gespeisten Solarstroms inzwischen niedriger ist, als der Preis für Netzstrom.

Die Förderung stationärer Batteriespeichersysteme besteht aus zwei Teilen: Einem zinsgünstigen Kredit der KfW und einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Anträge können über eine Hausbank nach Wahl gestellt werden. Der Zinssatz wird dabei von der Hausbank, die das Risiko eines Kreditausfalls trägt, nach einem kundenindividuellen Zinssystem festgelegt. Dabei gilt: je besser die wirtschaftlichen Verhältnisse und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten, desto niedriger der Zinssatz. Je nach Laufzeit werden die Darlehen beispielsweise für 5 Jahre ab 1,31 % effektiv oder für 10 Jahre ab 2,02 % effektiv bereitgestellt.

Während der Kredit in Höhen von bis zu 100 % der Kosten für die gesamte Anlage beantragt werden kann, wird der Tilgungszuschuss nur für das Batteriespeichersystem gewährt, nicht für die Photovoltaik-Anlage. Der Zuschuss, der an technische Voraussetzungen geknüpft ist, beträgt bis zu 30 % der förderfähigen Kosten des Batteriespeichersystems. Der Kreditbetrag kann so reduziert und die Laufzeit des Darlehens verkürzt werden.

Über 220 Fördermöglichkeiten für Solarstrom

Wer eine Photovoltaik-Anlage oder energetische Modernisierungsmaßnahmen am Haus plant, sollte sich im Vorfeld unbedingt über seine Fördermöglichkeiten informieren. Über 220 Fördermöglichkeiten unterstützen Investitionen zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie.

Bauherren und Eigentümer können sich kostenlos unter www.foerderdata.de informieren und erhalten sogleich einen Überblick über ihre individuelle Fördersituation. Die umfassende Fördermitteldatenbank greift bei der Online-Recherche auf über 6.000 Förderungen zum Bauen, Modernisieren und Energiesparen zurück.

„foerderdata“ zeigt dabei auch die zahlreichen kommunalen Fördermöglichkeiten auf. Über 70 % der Förderungen für Investitionen in Photovoltaik-Anlagen sind regionale Fördergelder von Städten und Gemeinden, meist in Form direkter Bargeldzuschüsse. Beispielsweise Frechen / NRW bezuschusst die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern mit 750 Euro, in Schneverdingen / Niedersachsen beträgt der Zuschuss 500 Euro oder Neu-Isenburg / Hessen fördert die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden mit maximal 1.250 Euro. Die Gemeinde Brühl / Baden-Württemberg unterstützt Hauseigentümer bei der Investition in stationäre Speicher für den Strom aus ihren Photovoltaikanlagen. Brühl bezuschusst diese mit 100 Euro/kWh, maximal für 10 kWh je Haushalt.

Um auch den zum Teil mühsamen Prozess der konkreten Fördermittelbeantragung zu vereinfachen, können Hauseigentümern auf www.foerderdata.de den Zeit und Geld sparenden Fördermittel-Service nutzen. Fördermittelspezialisten sichern die bestmögliche Förderung bis hin zu den Anträgen.

Kostenlose Fördermittelauskunft für Bauherren und Hauseigentümer unter: www.foerderdata.de febis-Fach-Hotline: 06190 – 92 63 - 435

www.familien-blickpunkt.de



Kommentare


17/10/2014 - 09:46

Wie man auch auf http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-05/30287917-erstes-quartal-2014-nachfrage-nach-kfw-foerderung-auf-hohem-niveau-007.htm nachlesen kann, ist das Interesse an solchen Fördermitteln immer noch sehr hoch. Das sollte man auch nutzen, solange dies zur Verfügung gestellt wird.

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