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Auch Fahrraddiebe machen mobil!

von Familien-Blickpunkt.de am 14/04/2012 - 10:39 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Auch Fahrraddiebe machen mobil!

Offenbach (ppsoh) - Der Frühling beginnt - kaum sind die ersten warmen Sonnenstrahlen zu spüren, so kann man das alljährlich immer gleiche Spektakel beobachten: Während wintermüde Radfahrer Luftpumpen schwingen und Ketten ölen, um ihre Drahtesel in Schuss zu bringen, schärfen andere Zeitgenossen schon die Seitenschneider und Knollenpetzen, um anschließend den Velos auf kriminelle Art und Weise zu Leibe zu rücken.

Fahrraddiebstähle sind ein kriminologisches Phänomen, das zwar in den Statistiken der Polizei ganzjährig erscheint, jedoch mit Beginn der warmen Jahreszeit sprunghaft ansteigt und erst zu Anfang der dunklen Jahreszeit wieder fast in der Versenkung verschwindet. Gerade über den Sommer hinweg stellten die Ordnungshüter immer wieder fest, dass es für Fahrraddiebe ein breit gefächertes "Tätigkeitsfeld" gibt. Gerade an Orten, wo die unmotorisierten Zweiräder in Massen geparkt werden, wie etwa vor Schwimmbädern oder Schulen, ist es für Spitzbuben ein Leichtes, nach unverschlossenen oder nur unzureichend abgesicherten Rädern Ausschau zu halten.

Dabei sind es nicht ausschließlich hochwertige Bikes, die den Langfingern ins Auge stechen; auch Fahrräder der Mittelklasse oder fast schon antike Modelle werden regelmäßig geklaut und anschließend einfach nur zur Ersatzteilbeschaffung ausgeschlachtet. Plötzlich ohne Rad dazustehen, heißt für diejenigen, die darauf angewiesen sind, ihre Mobilität aufgeben zu müssen. Dabei ist es für die Betroffenen nicht nur ärgerlich, Ersatz beschaffen zu müssen; auch mögliche Kosten für öffentliche Verkehrsmittel oder Kraftstoff schlagen dann zu Buche und eine Lücke ins Portemonnaie.

"Machen Sie Ihr Rad sicher!" - Dieses Motto bezieht die Polizei nicht nur auf die stets erforderliche Verkehrssicherheit der "Drahtesel" wie zum Beispiel ausreichende Beleuchtung und funktionierende Bremsen; auch die Sicherung seines Velos gegen Diebstahl oder auch nur unbefugte Benutzung sollte jedem Fahrradbesitzer ein wichtiges Anliegen sein. Die entsprechenden Schlösser und Wegfahrsperren gibt es überall im Fachhandel zu kaufen. Die Montage ist in der Regel recht einfach zu bewerkstelligen; nötigenfalls kann eine der mittlerweile recht zahlreichen Fahrradwerkstätten diese Aufgabe übernehmen.

Die Sicherungseinrichtungen sollten allerdings schon eine solche Qualität aufweisen, die Fahrraddieben das Leben schwer macht. Einfache Speichenschlösser, wie sie vor 40 Jahren Standard waren oder Ringschlösser mit einer Seildicke ähnlich einer Zigarette sind völlig ungeeignet und ringen jedem Fahrrad-Knacker nur ein müdes Lächeln ab. Die guten Sicherungen bestehen heutzutage in der Regel aus hochwertigem Material und sind für die Langfinger nur schwer zu überwinden.

Sollte es trotzdem einmal so sein, dass der Abstellplatz des Fahrrades verwaist vorgefunden wird, hilft es der Polizei bei der Fahndung nach dem weggekommenen Teil sehr, wenn der bestohlene Eigentümer die Rahmennummer oder eine sonstige individuelle Codierung angeben kann. Diese Nummern oder Zeichen sollte man schon beim Erwerb des Rades an einer separaten Stelle notieren; so bietet zum Beispiel die Notiz-Funktion des Handys eine gute Möglichkeit, die Codierungen recht einfach zu speichern und jederzeit greifbar zu haben - je schneller die Polizei die Fahndung einleiten kann, desto größer ist auch die Aussicht, den Dieb zu schnappen und das oftmals hochwertige Rad an den Eigentümer zurückzugeben.

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