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EU-Jugendforum will Jugendliche für die Ideen und Werte Europas begeistern

von Familien-Blickpunkt.de am 29/06/2022 - 16:19 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

EU-Jugendforum will Jugendliche für die Ideen und Werte Europas begeistern

Kreis Offenbach - Etwa 47 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren leben in der Europäischen Union. Sie sind die Zukunft Europas. Daher ist es wichtig, die Jugend für die Ideen und Werte Europas zu begeistern. Das EUROPE DIRECT Relais Rhein-Main hat daher passend zum „Europäischen Jahr der Jugend“ unter dem Motto „Ich-Du-Wir: Europa gemeinsam gestalten!“ am Dienstag, 28. Juni 2022, im Dietzenbacher Capitol ein EU-Jugendforum veranstaltet. „Das Forum will jungen Menschen Wege aufzeigen, ihren Meinungen und Ideen Gehör zu verschaffen“, machte Landrat Oliver Quilling deutlich. „Ziel ist es, junge Menschen dazu zu ermutigen, die Chancen, die das vereinte Europa Jugendlichen bietet, zu nutzen, um sich lokal, national oder europaweit mit ihren Erfahrungen und Standpunkten einzubringen.“

Die Gäste erwartete ein spannendes Programm mit hochkarätigen Gesprächspartnern; es diskutieren unter anderem die offizielle Jugendvertreterin der EU, Wiebke Schricker. Sie studiert Lehramt an der Universität Jena und ist ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Gemeinsam mit dem hessischen Europastaatssekretär Uwe Becker diskutierte sie die Frage, wie die Jugend Europa in Zukunft besser gestalten und verändern kann. „Europa lebt davon, dass alle mitmachen, denn nur wenn auch die nächste Generation anpackt und sagt ‚Europa ist meine Zukunft‘, dann hat die Europäische Union auch eine Chance sich weiterzuentwickeln“, erklärte der Staatssekretär und langjährige Dezernent der Stadt Frankfurt für Soziales, Jugend und Sport, Uwe Becker.

In vier anschließenden Workshops ging es prominent weiter. Moritz Tapp, Mitglied der BUNDjugend, stellte Möglichkeiten vor, für mehr Klimaschutz aktiv zu werden und erklärte, welche Formate des Engagements es gibt. In einem weiteren Workshop ging es darum, ob und wie Jugendliche sich innerhalb der EU effektiv Gehör verschaffen und sich einbringen können. Für diesen Part konnte die jüngste deutsche Europaabgeordnete, Delara Burkhardt, gewonnen werden. Seit der Europawahl 2019 sitzt die 29-Jährige im Europäischen Parlament und engagiert sich dort für den „Green Deal“ sowie eine gerechtere Welt. Der dritte Workshop zeigte Wege auf, sich gegen Rassismus einzusetzen. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit aktuellen EU-Förderprogrammen für Jugendliche. Via Zoom diskutierten zudem junge Menschen aus Frankreich, Polen und Kroatien mit.

„Das ist eine Tatsache, die mich besonders freut. Denn wir brauchen Jugendliche, die in allen Mitgliedsstaaten der EU Stellung beziehen und ihre Standpunkte vertreten; etwa in Jugendparlamenten und Jugendforen. Eine andere Möglichkeit, sich zu engagieren, sind NGO’s oder Verbände. Diese und weitere Ansätze sich und seine politische Meinung in und für Europa stark zu machen, wollen wir heute auf dem EU-Jugendforum näher beleuchten“, so Landrat Oliver Quilling.

Judith Schilling, die stellvertretende Leiterin der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn, betonte nochmal die Wichtigkeit junger Menschen für die Zukunft der EU. „Wir möchten Jugendlichen den Start nach der Schulzeit erleichtern; die politischen Ansichten der Jugend verstärkt in den Blick nehmen und das zivilgesellschaftliche Engagement fördern. Hierfür bietet die EU, nicht nur, aber besonders im Jahr der Jugend, Veranstaltungen wie diese heute hier. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich die große Bedeutung des EUROPE DIRECT Netzwerks betonen, zu dem das EUROPE DIRECT Relais Rhein-Main gehört. Unsere 50 EUROPE DIRECTS tragen ganz klar zur Verkürzung der Wege zwischen den Institutionen und den Bürgern und Bürgerinnen in Deutschland bei.“

Die Veranstaltung war Teil der Kooperationsreihe „Und jetzt? Europa der Jugend“! der hessischen EUROPE DIRECT Zentren und der Hessischen Staatskanzlei. Weitere Kooperationspartner sind das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Fachstelle „Pro Prävention” sowie das Jugendamt des Kreises Offenbach und das „Europäische Projektmanagement“ der Pro Arbeit.

 

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