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Frankfurter Universitätsklinik rettet Ebola-Patienten mit Spitzenmedizin

von Familien-Blickpunkt.de am 05/11/2014 - 14:33 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Frankfurter Universitätsklinik rettet Ebola-Patienten mit Spitzenmedizin

Gesundheitsminister Stefan Grüttner: „Reibungsloser Ablauf in Hessen bei der Versorgung hat funktioniert – weitere Mittel für die Isolierstation werden zur Verfügung gestellt“

Frankfurt (hsm) Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner dankte den behandelnden Ärzten und Pflegern der Isolierstation in der Frankfurter Uniklinik für deren Einsatz um den an Ebola erkrankten Patienten: „Sie haben nicht nur ein Menschenleben gerettet und gezeigt, dass das Uniklinikum Frankfurt am Main Spitzenmedizin auf allerhöchstem Niveau bietet. Sie haben mit Ihrer Arbeit und Ihrem Umgang mit der Behandlung eines Ebola-Patienten einen elementaren Beitrag dazu geleistet, dass wir heute hier mit Fug und Recht feststellen können, dass Hessen gut vorbereitet war und ist. Das ist ein wichtiges Signal an die Bevölkerung. Zumal die Krankheit und die Herausforderungen, die damit einhergehen uns alle miteinander noch weiter beschäftigten werden.“

Derzeit werde mit der Bundesebene die Fragestellung diskutiert, wie man mit den Helfern umgeht, wenn diese nach ihrem Vor-Ort Einsatz aus Ebola-Gebieten zurückkommen. „Hier gilt es einerseits respektvoll mit den Menschen umzugehen, die ein hohes Risiko eingehen und in den Krisengebieten in Afrika helfen. Andererseits muss zu jedem Zeitpunkt die Sicherheit und Gesundheit der Menschen gewährleistet sein, mit denen sie in der Heimat zusammentreffen. Hessen hat gerade gezeigt, dass die Prozesse hier reibungslos und auf hohem professionellem Niveau funktionieren. Wir haben eine ausgezeichnete Kommunikation untereinander sichergestellt und in diesem Sinne können sich die Menschen darauf verlassen, dass wir das bei allen weiteren Fragen in der nunmehr bewährten Manier so fortsetzen werden.“, so Grüttner.

Grüttner betonte, dass sich nun zeige, dass die Investitionen des Landes Hessen in das Kompetenzzentrum für hochkontagiöse lebensbedrohliche Erkrankungen „wichtig“ und „sehr gut angelegtes Geld“ seien. Hessen investiere jährlich 175.000 Euro. Dazu kommen noch einmalige Investitionskosten für die Isolierstation aus dem Jahr 2001 in Höhe von 1.431.500 Euro. „Auch hier haben wir als Hessische Landesregierung gezeigt, dass auf uns trotz angespannter Haushaltslage bei so wichtigen Fragen Verlass ist, wir werden weitere Mittel für die Station zur Verfügung stellen“, kündigte der Gesundheitsminister an.

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