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Friedenslicht im Kreishaus entzündet

von Familien-Blickpunkt.de am 21/12/2015 - 09:38 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Friedenslicht im Kreishaus entzündet

Übergabe des Friedenslicht im Kreishaus

Kreis Offenbach - Pfadfinder aus Dietzenbach und Urberach haben am Donnerstagnachmittag im Kreishaus in Dietzenbach Landrat Oliver Quilling sowie dem Kreistagsvorsitzenden Paul Scherer das Friedenslicht überreicht. Es leuchtet damit ab sofort im Foyer des Kreishauses und symbolisiert unter anderem den Frieden der Adventszeit.

Das Friedenslicht ist ursprünglich eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). Jedes Jahr Ende November entzündet daher ein Kind aus Österreich das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu‘ in Bethlehem. Von Israel aus reist es dann als „Botschaft des Friedens“ in einer explosionssicheren Lampe per Flugzeug nach Wien und nimmt von dort aus seinen Weg in die Welt. Denn unzählige Pfadfinder reichen das ursprüngliche Licht in einer Stafette weiter und schicken es quer durch Europa sowie in die USA. Wer das Licht weitergibt oder aufstellt, setzt damit ein Zeichen. So steht etwa die diesjährige Friedenslichtaktion in Deutschland unter dem Motto „Hoffnung schenken - Frieden finden“ und will ein Zeichen der Gastfreundschaft für Menschen auf der Flucht setzen.

Allein in Deutschland wird das Licht aus der Geburtsgrotte in über 500 Orten an Kirchengemeinden, Verwaltungen oder Institutionen weitergegeben. Seit 2012 leuchtet es in der Vorweihnachtszeit im Kreishaus. Allerdings brennt das Friedenslicht im Advent nicht nur dort, sondern auch in vielen Kirchen, etwa in St. Martin in Dietzenbach oder in St. Gallus in Urberach. An den verschiedenen Standorten des Friedenslichts kann sich jeder Bürger ein eigenes Licht entzünden und es mit nach Hause nehmen.

„Allen, die das Licht aus dem Heiligen Land entgegennehmen, soll dabei bewusst werden, dass eine friedliche Welt nur als gemeinsame, große Menschheitsaufgabe zu erreichen ist“, betonte Landrat Oliver Quilling, als er im Foyer des Kreishauses das Licht in einer Laterne entgegennahm. An Weihnachten schließlich soll das Friedenslicht in möglichst vielen Fenstern leuchten und an die Geburt Christi erinnern.

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