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Gut acht Millionen für vier Schulen

von Familien-Blickpunkt.de am 09/06/2016 - 09:35 |

Themenfelder: Beruf und Familie, Leben und Gesellschaft

Gut acht Millionen für vier Schulen

Kreis Offenbach - Am 25. November 2015 hat das Land Hessen ein kommunales Investitionsprogramm aufgelegt, um die kommunale Infrastruktur zu fördern. Damit fließen dem Investitionshaushalt des Kreises Offenbach knapp 8,1 Millionen Euro zu. „Dies bietet uns die Möglichkeit“, so Finanzdezernent Carsten Müller, „vier Schulbaumaßnahmen auf den Weg zu bringen. Darüber wird der Kreistag in seiner aktuellen Sitzung beschließen.“ „Die Verwaltung hat intern eine Bedarfsanalyse durchgeführt“, erläutert Landrat Oliver Quilling, „und vier Maßnahmen priorisiert. Der Kreisausschuss hat zu dieser Auswahl bereits seine Zustimmung gegeben.

Die Maßnahmen im Einzelnen

1. Das Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Mühlheim am Main wird um acht Klassenräume erweitert. Die Schule wird bereits seit einiger Zeit ab der Jahrgangsstufe fünf vierzügig geführt. Das Raumangebot ist aber nur auf Dreizügigkeit ausgelegt, so dass die Anzahl der Klassenräume nicht ausreicht. Außerdem ist ein Teil im Verhältnis zur Größe der Lerngruppen zu klein und es fehlt Raum, um die starken Mittelstufenklassen in angemessener Weise unterzubringen.

2. An der Heinrich-Mann-Schule in Dietzenbach werden sechs zusätzliche Klassenräume geschaffen. Die beiden Gesamtschulen vor Ort sind grundsätzlich siebenzügig konzipiert, haben sich aber zur Achtzügigkeit entwickelt. Außerdem gibt es an jeder Schule mittlerweile zusätzlich drei sogenannte Intensivklassen. Die Ernst-Reuter-Schule hat bereits zu Beginn des Jahres 2016 vier weitere Klassenräume zur Verfügung gestellt bekommen. Über das kommunale Investitionsprogramm besteht jetzt die Möglichkeit, auch die Heinrich-Mann-Schule angemessen zu erweitern, so dass dauerhaft die gleichmäßige Auslastung beider Schulen gewährleistet ist.

3. Die Goetheschule in Neu-Isenburg erhält zehn weitere Unterrichtsräume. Die geplante Entlastung des Gymnasiums durch die Brüder-Grimm-Schule als kooperative Gesamtschule hat nicht geklappt. Da die gymnasialen Schulangebote in Dreieich ebenfalls ziemlich ausgereizt sind, hat sich die Goetheschule von der Fünf- zur Sechszügigkeit entwickelt. Darum werden die zusätzlichen Klassenzimmer gebraucht.

4. An der Brüder-Grimm-Schule in Neu-Isenburg soll eine Verpflegungsreinrichtung gebaut werden. Die Haupt- und Realschule, die bereits seit dem Schuljahr 2002/2003 ein ganztägiges Angebot im Profil 1 verfügbar hat, improvisiert seitdem bei der Versorgung mit dem Mittagstisch. Dort soll jetzt Abhilfe geschaffen und der Schulhof attraktiver gestaltet werden.

„Wenn wir die Zustimmung des Kreistags erhalten“, so Oliver Quilling und Carsten Müller abschließend, „werden die Baumaßnahmen auf den Weg gebracht. Die dazu verfügbaren Investitionsmittel werden vom Land für die ersten Jahre zinsfrei zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns, dass wir auf diesem Weg in der Lage sind, vier wichtige Baumaßnahmen für unsere Schulen weiter zu realisieren. Dies ist gut angelegtes Geld.“

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