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Sozialminister Stefan Grüttner zum Hilfspaket des Bundes für Kliniken

von Familien-Blickpunkt.de am 26/03/2013 - 15:45 |

Themenfelder: Leben und Gesellschaft

Sozialminister Stefan Grüttner zum Hilfspaket des Bundes für Kliniken

Wiesbaden. Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner hat am Freitag den Beschluss der Regierungskoalition, die Krankenhäuser finanziell zu entlasten, begrüßt. „Mit den vorgelegten Eckpunkten und dem Hilfspaket wird den Krankenhäusern eine dringend notwendige finanzielle Entlastung gewährt, um eine qualitativ hochwertige Patientenbehandlung dauerhaft gewährleisten zu können“, sagte Grüttner in Wiesbaden. Der Sozialminister nannte die Investitionen in diesen Bereich „vor dem Hintergrund der erschwerten Rahmenbedingungen, vor denen alle Kliniken trägerübergreifend derzeit agieren, dringend erforderlich.“ Die Arbeitsgruppen Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion und der FDP-Fraktion haben heute mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über die finanzielle Situation in Deutschlands Krankenhäusern beraten und gemeinsam Eckpunkte erarbeitet. Mit rund 750 Millionen Euro soll die so genannte doppelte Degression bekämpft werden, weitere 160 Millionen Euro werden in ein Förderprogramm für Hygiene investiert.

„Hessen hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark dafür eingesetzt, die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kliniken zu verbessern“, so Grüttner. Er selbst habe vielfältige Gespräche mit den bundespolitisch Verantwortlichen geführt und freue sich über das „sehr gute Ergebnis für die Kliniken und damit für die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wie in Hessen“.

Der Hessische Sozialminister nannte es „richtig“, dass ein Großteil der Hilfen sich „direkt auf den landesweit einheitlichen Preis, den Landesbasisfallwert“, beziehe. Aber auch die zusätzlichen Kopplungen an die Ausbildung von Hygienefachkräften sei ein wichtiges Signal an die Krankenhäuser, sich des Themas Hygiene verstärkt anzunehmen. Zudem sei es eine „wichtige Weichenstellung“, dass es künftig möglich sein werde, die Kostensteigerungen der Krankenhäuser besser zu refinanzieren als es bislang möglich war, so Grüttner abschließend.

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